• taubenberg

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    Fotos: www.isar-bellas.blogspot.com

    Zum Abschluß der Bikesaison kam ich dann auch noch zu meinem Mädelswochenende. Praktischerweise musste ich dafür noch nicht einmal die Heimat verlassen. Die Münchner und Tegernseer Mädels trafen sich mal wieder zum gemeinsamen Brainstorming zur GIRLSRIDETOO Webseite und zu aller Freude hatten wir auch noch besonderen Besuch aus Heidelberg ;). Ach, da freu ich mich doch gleich doppelt und dreifach auf die nächste Saison.

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  • Vor einigen Monaten schon enstand die Idee sich einmal ein wenig näher mit der Fahrradtechnik zu beschäftigen. Reifen flicken, Ketten nieten, etc. klappt ja inzwischen ziemlich gut, aber alles was darüber hinausgeht ist nach wie vor ein Rätsel für mich. Warum nicht mal ein Fahrrad komplett zusammenbauen und so erkennen, wie alles zusammenhängt. Natürlich wollte ich ungern mein eigenes Rad auseinanderschrauben und wieder zusammenbauen. Das Chaos hätte ich mir gut vorstellen können. Nein, unter professioneller Anleitung wollte ich das Ganze systematisch lernen. Und so entstand beim GIRSLRIDETOO GETS OUT Anfang Juli zusammen mit Arne von BIONICON die Idee einen Schrauberworkshop zu veranstalten.

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    Die Idee ruhte dann ein Weile, aber pünktlich zum Saisonende wurde sie wieder herausgeholt und in die Tat umgesetzt. Letztes Wochenende war es dann so weit. Pünktlich um 15 Uhr fanden sich Jule von GIRLSRIDETOO sowie Bella (www.isar-bellas.blogspot.com), Julia, Nina, Katja (BIONICON) und ich bei BIONICON in Weissach am Tegernsee ein, um 2-3 Räder für den Verkauf fertig zu machen. Dass wir nicht nur “zusehen” durften, wurde uns schnell klar.

    Zunächst ging es in den Keller zum “Shoppen”. Das können Frauen ja bekanntlich gut, aber ohne den professionellen Beistand hätten wir locker 3 x so lange gebraucht um die richtigen Teile für die beiden Mountainbikes in die Kisten zu packen - trotz Einkaufsliste. Kaum hatten wir alles beisammen ging es auch schon los - zunächst musste der Tesla-Rahmen zusammengebaut werden. Erste Lektion, die wir alle gelernt haben: ALLES FETTEN!!! Zumindest alle Schrauben und Gewinde. Zu wenig Fett gibt es eigentlich nicht. Der Plan, der uns gegeben wurde, damit wir auch alles richtig zusammenschrauben, erinnerte an die Anleitungen von IKEA und so ähnlich funktionierte es dann auch. Erst einmal nachzählen ob alle Einzelteile da sind, dann überlegen wo alles hin gehört und in welcher Reihenfolge, dann alles Einfetten und zusammenschrauben. Gar nicht so schwer.

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    Als nächstes mussten die Federgabeln zusammengebaut werden und dann ging es ans Rad: Sattelstange und Sattel, Federgabel und Vorbau einbauen, Tretlager und Kurbel und allmählich konnte man schon erkennen, dass es einmal ein Mountainbike werden soll. Spannend wurde es bei der Verlegung von Schalt- und Bremszügen. Wie musste das Ganze noch eingefädelt werden? Passt der Zug oder ist er zu kurz? Aber auch das haben wir noch irgendwie hinbekommen. Laufräder noch schnell zusammengebaut und die Kette eingefädelt und dann ging es an die Feinabstimmung wie Schaltung und Bremsen richtig einstellen. Was knackt da nur noch so komisch am Rad? Ach ja, einige Schrauben wollten noch richtig festgezogen werden. Fertig ist das Rad.

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    Hat ja auch nur fast 4 Stunden gedauert. Bevor wir uns aber auf das wohl verdiente Abendessen stürzen konnten, musste die Werkbank noch aufgeräumt werden. Ordnung sieht einfach anders aus. Unsere gute Fee Petra (www.sport-im-kopf.de) war schon am späten Nachmittag aufgetaucht um sich an die Vorbereitungen zu machen und überraschte uns mit gebackenem Schafskäse, Salat und Lasagne. Zum Nachtisch gab es dann noch Tiramisu und Cassata und Bikevideos von Arne aus der Saison 2010. YEAH - einfach herrlich. Während des Essen wurden dann auch die Tourpläne für den nächsten Tag besprochen, ganz nach dem Motto: RIDE WITH US

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    Der Wetterbericht hatte sonnige 17 Grad versprochen und unsere zusammengeschraubten Räder wollten auch Probe gefahren werden. Zu uns Mädels gesellten sich am Sonntag plötzlich recht viele Jungs, so dass wir mit einer 16 Mann und Frau starken Truppe aufbrachen zu den Waidbergalmen. Über die Auswahl der Strecke war ich ganz froh - ist die Auffahrt doch so nett, dass diese auch noch von mir gut zu bewältigen sein sollte. Trotzdem konnte ich nur auf den ersten Metern wirklich mithalten und ließ mich dann gemütlich nach hinten fallen. Ärgerlich, aber zum Glück ist das ja kein Dauerzustand. Oben erwartete uns eine großartige Aussicht und eine leckere Brotzeit. Eigentlich erstaunlich, dass man schon wieder etwas essen konnte nach den Schlemmereien vom Vortag.

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    Runter ging es einen netten, etwas ruppigen, aber ansonsten flowigen Trail nach Kreuth und wenigstens hier musste ich nicht hinterher fahren. Noch ein After-Bike-Bier am BIONICON Campus und schon ging es wieder zurück nach München. Ob das jetzt tatsächlich das Ende der Bikesaison in den Bergen gewesen ist? Ich hoffe nicht, schließlich haben wir letztes Wochenende dasselbe gedacht und wurden mit einem weiteren grandiosen Wochenende belohnt. Da bleibt doch die Hoffnung, dass nächstes Wochenende vielleicht doch die Sonne wieder rauskommt und der Schnee noch auf sich warten läßt.

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    Vielen Dank an Arne für die Geduld und die Anleitung, danke an Petra für die tolle Verpflegung und danke an die Mädels, dass ihr mitgemacht habt.

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  • Der erste Nightride in diesem Sommer und er wird schwer zu toppen. Mit VIER Mädels machten wir uns am Mittwochabend noch auf den Weg in die Berge. Die Steuer und diverse andere Verpflichtungen musste bei der ein oder anderen einfach mal liegen bleiben. Hier ging es um Spaß haben, Gemeinschaftsgefühl und Naturerlebnis und Dank unserer großartigen Helmlampen waren wir nicht unter Zeitdruck - schließlich konnten wir die Nacht zum Tag machen.

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    So ging es gemütlich den Berg hinauf. Unsere Marathonfahrerinnen sowie auch die Tourenfahrerinnen kamen voll auf ihre Kosten und der ungewohnte Trail nach oben verlangte nicht nur einiges von den Beinen, sondern auch vom Kopf. Ist man doch nicht so sehr daran gewöhnt schon beim bergauf strampeln auf die richtige Linie zu achten.

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    Kleine Pausen zur Erholung und zum weiteren Austausch des neuesten Gossip mussten natürlich auch sein und so konnte man einigermaßen frisch die letzten steilen Betonrampen zur Alm bewältigen. Die Jungs haben ganz ordentlich gestaunt als 4 gut gelaunte, schnatternde Mädels kurz nach 20 Uhr in den Wirtsraum einfielen.

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    Gut gestärkt schafften wir es noch mit dem letzten Tageslicht bis zum Einstieg in den Trail - dann hieß es Lampen an und los.

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    In den ersten Kurven musste man sich noch an das ungewohnte Licht und den felsigen Untergrund gewöhnen, aber schon bald ließ man das Rad einfach unter sich arbeiten und genoß die rasante Abfahrt. Ein kurzes Zwischenstück auf Asphalt und schon ging es in den nächsten etwas rumpeligeren Trailabschnitt. Zum Glück hatte auch J. ihr Hardtail zu Hause gelassen.

    Lachend, scherzend und stolz auf uns kamen wir wieder beim Auto an und wünschten wir hätten jeden Abend Zeit für so eine Mädelstour - bleibt nur zu sagen GIRLSRIDETOO.

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  • Oh, der 100. Blogeintrag und er gehört einem ganz besonderem Wochenende - dem Girlsridetoo Gets Out 2010!

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    Frau S., die ich am Gardasee kennengelernt hatte, hat mich zum Glück gerade rechtzeitig noch davon überzeugt mich für das Gets Out anzumelden. Und da ja noch Jule von ‘girlsridetoo.de’, Petra von ‘Mut tut gut’, Arne von Bionicon und Frau A. aus M., mit der ich ab und zu an der Isar unterwegs bin, mit dabei waren, kannte ich bereits einige nette Leute. Hinzu kamen noch jede Menge neue Gesichter, die teilweise beim letzjährigen Ausflug von GRT mit dabei waren und teilweise aber auch neu waren. Vereint hat uns alle mal wieder eine große Leidenschaft zum Mountainbiken. Besonders schön war, dass auch ein Mutter-Tochter Gespann mit dabei war sowie die komplette Altersbreite von Anfang 20 bis Anfang 50 - Biken verbindet eben.

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    Untergebracht waren wir alle im Hotel Palü in Pontresina, Engadin, Schweiz, wo wir hervorragend versorgt und betreut wurden. Das Hotel Palü war zusammen mit der Bike-Agentur und girlsridetoo. de auch Veranstalter des Wochenendes und war nicht nur für unser leibliches Wohl, sondern auch für die Shuttles und die Tourenauswahl zuständig.  Der Hotelier Gerold ließ es sich dann auch nicht nehmen uns Mädels persönlich auf eine Tour zu begleiten und uns den Latte Macciato am Mittag zu servieren:

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    Begeistert waren wir auch von dem tollen Wäscheservice im Hotel Palü - am Abend die dreckigen, verschwitzen Klamotten vor die Zimmertür gelegt und am Morgen die frisch gewaschenen Trikots wieder angezogen - welch ein Luxus. Mal sehen, ob das mit meinem Mann zu Hause auch klappt.

    Aber nun zum wichtigsten - den Touren. Freitag standen stolze 1300 Höhenmeter und gut 50 Kilometer auf dem Programm. Ein Shuttle holte uns um 9 Uhr ab und brachte uns zum Ofenpass - dem Ausgangspunkt unserer Tour. Alle gemeinsam starteten wir auf die ersten steilen Rampen in Richtung Hochebene Ruf Plaun. Zum Glück war ich hier nicht die einzige, die sich recht schnell dazu entschied, das Fahrrad doch erst einmal zu schieben. (Ganz freiwillig war diese Entscheidung natürlich nicht, irgendwie waren die notwendigen Kräfte noch nicht vorhanden.) Aber die Anstrengung lohnte sich. Nach einem netten Trail über die Hochebene ging es in flowigen Serpentinen abwärts. Eine Strecke bei der man es einfach laufen lassen konnte, wären da nicht die umgestürtzen Bäume ab und an quer über den Trail gelegen.

    Unten angekommen schlängelte es sich gemütlich entlang des Wassers, über das ein oder andere Schnee- und Geröllfeld bis zu den Cancano Stauseen:

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    und weiter bis zur Mittagspause - die wir uns redlich verdient hatten. Mit Spaghetti, Wasser und Kaffee stärkten wir uns für den noch bervorstehenden längeren Anstieg zum Passo Viola. Dieser entpuppte sich dann in der Tat als recht langwierig. Nicht sehr steil, aber dafür sehr lang zog sich der Weg nach oben. Zum Glück kamen am Nachmittag ein paar Wolken auf, die uns ein wenig Schatten spendeten. Die Stimmung war aber richtig gut und plappernd bin ich schließlich noch jeden Anstieg nach oben gefahren. An netter Gesellschaft und ausreichend Gesprächsthemen mangelte es jedenfalls nicht.

    Die Zeit verging auch wie im Fluge und so war es schon später Nachmittag als die letzten oben auf dem Pass anlangten. Da hieß es schnell die Windjacke angezogen, Dämpfer und Federgabel auf und ab nach unten. Der Ausdruck ‘Singletrail surfen’ erhielt plötzlich eine vollkommen neue Bedeutung. Mehr davon.

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    Ein Shuttle brachte uns am Ende unserer Tour aus dem Val Poschiavo wieder nach Pontresina. Den schönen Tag ließen wir bei einem 4 Gänge Menü im Hotel ausklingen und das ein oder andere Bier wurde auch noch getrunken. Nur der Ramazotti war uns irgendwie nicht gegönnt an diesem Tag. Vielleicht auch ganz gut, denn am Samstag sollte es schließlich in den Bike-Park nach Livigno gehen. Mehr davon dann im nächsten Eintrag….

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  • Vor gut einem Monat hab ich auf der Online-Platform girlsridetoo.de das Interview mit der Monatsfrau Blue Krause gelesen. Als gute Seele der DIMB (IG München) erzählte sie dort ein wenig von ihrer Arbeit, ihrer Motivation und berichtete, dass sich leider kaum Frauen bei der DIMB engagieren und es auch keine weiblichen Scouts in der IG geben würde und das obwohl doch immerhin 10 % der Teilnehmer an einer Trailscout-Ausbildung weiblich sind. Selber gerade aus Latsch von der Ausbildung zurückgekehrt, hoch motiviert und begeistert von den Inhalten der DIMB schrieb ich sofort ein Email an Blue und saß am Tag drauf auch schon beim Stammtisch.

    Das ist jetzt genau einen Monat her. Inzwischen haben wir schon einen kleinen Pannen-Workshop für Frauen konzipiert, den wir im Juni in München anbieten werden und das Projekt den DIMB-Stammtisch mit einem Girlsridetoo-Stammtisch zu verbinden in Angriff genommen. Gestern konnten wir immerhin mit 3 Mädels die 2 DIMB Jungs auf den Isartrails vor uns her scheuchen - ok die anderen beiden haben gescheucht, ich bin plappernd hinterher gefahren. Leider konnten die beiden Mädels nicht mehr zum Stammtisch bleiben, da der Rückweg doch noch etwas länger und das Gewitter im Anmarsch war. Aber immerhin ein kleiner Erfolg.

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    Und wie so oft hat es einfach Spaß gemacht. Das Wetter meinte es gut mit uns und legte am gestrigen Dienstag eine Regenpause ein - bei Sonnenschein und in Kurzarmtrikots ging es um 18:30 Uhr am Marienklausensteig los und der frisch gebackene Trailscout Olli zeigte uns seine Lieblingstrails. Ganz schön rasant ging es über die nassen Wurzeln und matschigen Trails und es machte uns so einen Spaß, dass wir uns kurzerhand dazu entschlossen nicht nur bis zur Grünwalder Brücke, sondern gleich noch die 2-3 Kilometer weiter bis zur Alten Wehr zu fahren. Links der Isar ging es dann zurück nach Thalkirchen, wo die anderen schon etwas länger auf uns warteten. Das Bier hatten wir uns dann redlich verdient…

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    Mein Trek müsste jetzt eigentlich Dre(c)k heißen und ob die Waschmaschine die Radklamotten wieder sauber bekommt wird sich auch erst noch herausstellen. Die Isartrails sind doch in einem sehr schlammigen Zustand - aber schön war es trotzdem. Und endlich hat es auch mal wieder geklappt mit zwei GIRLSRIDETOO - Mädels eine Runde zu drehen. Bei fast frühlingshaften Temperaturen - und das Mitte November - ging es in Grünwald los in die Trails. Erst links der Isar Richtung München und dann rechts der Isar wieder nach Grünwald… Mmmhhh, irgendwie genau falsch herum für mich, da ich ja erst von München nach Grünwald radeln musste und dann wieder zurück, aber egal - alles extra Trainingskilometer. Erst wollte ich ja in München aufhören, aber dann war es so nett, dass ich doch wieder über die Hälfte der Strecke nach Grünwald mitgefahren bin. 

    Nachts und im Schlamm bekommen die Isartrails auch wieder einen ganz neuen Reiz - plötzlich sehen altbekannte Stellen ganz anders aus. Und auch wenn meine geliebte Lampe Wurzeln, Steine und Hindernisse gut erkennen läßt, bleibt doch das ein oder andere Schlammloch verborgen, so dass die Fahrt eine herrliche Rutschpartie und eine gute Gleichgewichtsschulung wurde. Eingesaut und mit einem fetten Grinsen im Gesicht war ich drei Stunden später dann wieder zu Hause.

    Fazit: So ein Nightride bringt verdammt viel Spaß und mit der richtigen Gesellschaft vergeht die Zeit einfach wie im Fluge. Da hoffe ich auf noch viele schöne gemeinsame Ausflüge….

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  • Ich fand mich in Portes du Soleil ja schon ziemlich mutig und hatte mir auch schon meine Theorien zur Angstüberwindung zurecht gelegt, aber nun wollte ich es mir einmal von einem Profi anhören, ob ich mir das auch richtig zusammen gereimt habe und mir ein nettes Wochenende mit bikenden Mädels im Spielberghaus in Saalbach gönnen. Also ging es am Samstag bei Regen und Nebel auf nach Österreich wo ich auf Petra Müssig, Judith Lell und Sabine Höll getroffen bin, den Organisatoren eines einmaligen Wochenendes. Dazu kamen noch 12 bikebegeisterte Frauen, eine tolle Umgebung und zumindest am Sonntag strahlender Sonnenschein.

    Da das Wetter am Samstag, wie erwähnt noch nicht ganz mitspielen wollte, haben wir den Kennenlern- und Theorieteil komplett auf Samstag gelegt. Um  17 Uhr ging es los und wenn nicht irgendwann die Mägen angefangen hätten zu knurren, wären wir wohl bis spät in die Nacht hinein gesessen und hätten über Angst und deren Bewältigung gesprochen. Besonders beindruckend dabei fand ich Petras Gabe die Probleme der unterschiedlichen Teilnehmerinnen (von Rennfahrerinnen bis hin zur quasi ‘Anfängerin’) zu erfassen und diese genau auf den Punkt zu bringen. Und so kamen Dinge zum Vorschein, die jeden überraschten und einigen halfen ihre persönlichen “Sackgassen” zu verstehen. Unglaublich. 

    Am Sonntag ging es dann nach einem leckeren Frühstück und einer kurzen Übung zur Erklärung was im Körper passiert wenn Angst auftritt, rauf auf die Räder. An drei kleinen Übungsparcours versuchten wir unter Anleitung von Petra die Theorie vom Vortag nun in die Praxis umzusetzen. Jule und Bine lieferten das nötige technische Know-how und die Unterstützung. So z.B. versuchten wir ein und dasselbe Hindernis in verschiedenen Körperhaltungen zu überwinden und ich war sehr überrascht,welch einen Unterschied die Einstellung macht mit der man ein Hindernis anfährt, sei es konzentriert, spielerisch, ästheisch oder (unser aller Favorit) - wie ein Cowboy!

    Ich möchte behaupten, dass jede Teilnehmerin des Kurses es geschafft hat ihre Grenzen für sich persönlich zu verschieben und tolle Erfahrungen und Erlebnisse mitzunehmen. Denn nicht nur die tollen Kniffe von Petra, sondern auch die ganz besondere Gruppendynamik spornte alle zu Höchstleistungen an. Und selbst meinem Sturz auf der nassen Holzbrücke konnte ich noch etwas Positives abgewinnen, auch wenn ich es sehr bedauert habe an der nachmittäglichen Tour nicht mehr teilnehmen zu können. Aber zum ersten Mal, habe ich mich nicht selbst alles schlechten Fahrer gesehen, sondern wirklich die Ursachen analysiert und das Ganze doch positiv für mich abgespeichert, so dass ich überzeugt bin, dass ich beim nächsten Mal keine Angst vor einer nassen Holzbrücke haben werde…

    Unglaublich begeistert war ich auch vom Spielberghaus. Vom ersten Moment an kann man sich dort wohlfühlen. Ich kam ein wenig gestresst, mit einer beruflichen Krise und dem dringenden Verlangen nach Internet dort an um 7 Musiker nach London zu kriegen und ich bekam nicht nur die Internetverbindung, sondern auch nette moralische Unterstützung sowie einen “Hugo” nachdem das Problem endlich gelöst war. Und auch beim restlichen Aufenthalt war immer sofort Hilfe bereit - sei es beim Wechseln der Sattelstange oder bei der Notversorgung des lädierten Arms mit Eis. Das Essen ist fantastisch und die Zimmer sehr nett. Einzig und allein den Hot Tub haben wir noch nicht ausprobiert… Aber man braucht ja auch einen Grund zum wiederkommen. Und das werde ich bestimmt, denn schließlich muss ich noch die Trails dort fahren.

    Und dann natürlich noch ein dickes Lob an Jule für ihre Initiative uns Mädels in unserem Sport weiterzubringen, ihre schier unendliche Energie, ihre ganzen Ideen und ihre unglaublich freundliche Art.

    Ihr seht schon, ich bin begeisertet und kann das Seminar jedem nur empfehlen.

    Links

    Mut tut gut - Mehr Selbstvertrauen beim Biken

    Girlsridetoo

    Spielberghaus

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