• Allgemein 29.09.2011 2 Comments

    Als ich vor einigen Jahren einmal in Lourdes war, war ich geschockt von der Vermarktung der angeblichen Erscheinung der Mutter Gottes in dieser Stadt (das Ganze wurde natürlich geprüft und als wahr befunden ;) ). Heute erging es mir wieder haargenau so. Aber es scheint anzukommen – die Stadt war voll mit Gläubigen und Rollstuhlfahrern und selten habe ich so viele rauchende Nonnen und Schwestern mit unmöglichen Sonnenbrillen gesehen.

    Auch wieder einmal begegnete uns das “Bergzügerl”, welches hier so gut wie in jeder Stadt herumfährt. Das hat Bad Wiessee anscheinend sehr erfolgreich exportiert:

    lourdes

    lourdes1

    oh-gott

    rollstuhl

    Vor einem ist man in dieser Stadt allerdings sicher – Geld gibt man hier nicht aus. Nichts wie zurück in die Berge….

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  • Bergtouren 29.09.2011 Comments Off

    So, die ersten beiden kleinen Touren liegen hinter uns und machen Lust auf mehr! Nach einem kurzen Halt und Mittagessen in St. Jean Pied de Port (liegt auf dem Jakobsweg):

    st-jean-de-pied

    machten wir eine kurze Wanderung durch die Gorges de Kakuetta – einer herrlichen Klamm mit Wasserfall und Felsenhöhle. Genau das Richtige für einen Tag an die 30 Grad. Das Wasser und die Felsen sorgten für eine angenehme Temperatur und das Töchterchen nutze dies für ein kleines Schläfchen:

    gorges

    wasserfall

    Die zweite Tour ging zur Crevasse d’Holcarte. Da Wandern ja ein wenig langweilig und spießig klingt, sind wir offizilell natürlich am Trails scouten für den nächsten Mountainbikeurlaub. Der Weg zur Crevasse wäre herrlich mit dem Bike  – zumindest abwärts. Allerdings sind zuviele Wanderer unterwegs. Schade. Zu Fuß haben wir es aber auch sehr genossen…

    crevasse1

    crevasse

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  • Allgemein 29.09.2011 Comments Off

    Stellplatzsuche ist bei einem Campingurlaub ein Punkt für sich. Natürlich möchte man Campingplätze und öffentliche Stellplätze vermeiden und möglichst individuelle und schöne Stellplätze finden. Am besten direkt am Meer oder an einem Fluß, mit einer tollen Aussicht, ruhig gelegen und einsam. Dies kann ab und zu ganz schön Zeit in Anspruch nehmen und am Ende muss man sich doch mit einem Kompromiß zufrieden geben. Manchmal hat man aber auch Glück und in diesem Urlaub hatten wir wirklich schon viel Glück…. Ab und zu ist aber auch ein Campingplatz nicht schlecht, vor allem wenn man nach über einer Woche mal wieder eine Dusche braucht – so mit Shampoo und Seife und so. Und wenn man dann noch so einen Campingplatz findet:

    stellplatz1

    Dort als einziger übernachtet, am Morgen diese Aussicht hat:

    stellplatzaussicht

    und das Ganze nur 10 EUR kostet, dann ist nun gar nichts mehr gegen einen Campingplatz einzuwenden. Und wie es der Zufall so will, sind wir diese Nacht wieder auf so einem Campingplatz gelandet – in den Pyrenäen scheint davon ein Nest zu sein.

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  • Allgemein, Skifahren 28.09.2011 Comments Off

    Nach Noirmoutier machten wir uns gleich auf den Weg nach Bordeaux und damit endgültig in den Sommer. Sonne satt und Temperaturen um die 27 Grad lassen seitdem unser Camperherz höher schlagen. Nach einer kurzen Besichtigung am Abend von Bordeaux fanden wir einen tollen Stellplatz direkt am Meer am Plage La Lagune in der Nähe der Dune de Pyla. Dort verbrachten wir unseren ersten richtigen Strandtag mit Lesen, Baden und Faulenzen. Für kurze Zeit hielt es das Töchterchen auch in ihrer Strandmuschel aus, bevor es dort zu warm wurde.

    strand

    Da uns ein kompletter Tag Faulenzen reicht, machten wir uns am nächsten Tag gleich auf zum größten Sandkasten Europas – der Dune de Pyla. Ganz schön anstrengend einen Berg aus Sand zu erklimmen und das gleich zwei Mal, da wir es uns natürlich nicht nehmen ließen vom Parkplatz auf die Düne und dann zum Meer zu gehen, wo ich schnell einmal ins Wasser springen konnte. Schließlich musste ich den Sand wieder loswerden, den ich beim Purzelbaum schlagen den Berg hinunter so ziemlich überall hatte ;) Der Rückweg führte dann auch wieder über die Düne.

    dune

    Der weitere Aufenthalt an der Atlantikküste führte uns nach Moliets, wo ich den ein oder anderen Sommer verbracht hatte, Seignosse, wo wir die hohen Wellen und tolle Surfer beobachten konnten (ok, das Foto ist ein Stand Up Surfer in Guethary),

    stand-up

    Biarritz, wo wir ausgiebig spazieren gehen und shoppen konnten und Guethary, wo wir mal wieder einen Abend zu Zweit,bei einem leckeren Abendessen im Fischrestaurant verbringen konnten, während die Kleine friedlich in ihrem Kofferraum schlief. Herr S. aus M. hatte uns den Stellplatz in Guethary am Hafen empfohlen und dieser Tipp war einfach Gold wert. Merci vielmals Herr S.!

    guethary

    Jetzt haben wir uns vom Atlantik verabschiedet und befinden uns auf unseren Weg in die Pyrenäen – der Berg ruft!

    familie

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  • Allgemein 21.09.2011 Comments Off

    Das Leben zu dritt im Bus ist wirklich großartig. Im Vorfeld wurde natürlich alles bestens geplant und jeder Zentimeter ordentlich ausgenutzt. Jeder durfte eine Plastkkiste voll Klamotten mitnehmen und der Rest musste in die vorhandenen Schränke sortiert werden. Zum Glück braucht man beim Camping ja nicht so viele Klamotten. Der Knirps schläft im „Kofferraum“ hinter der Rückbank (da kann sie nicht rausfallen) und wir quasi im ersten Stock im Dach. Klappt super. Sehr praktisch ist vor allem, dass die Schlafumgebung für die Kleine jeden Abend dieselbe ist, egal wo wir gerade sind.

    campingbus

    Heute haben wir die ersten Tipps von Juju in Angriff genommen – Gueronde, eine mittelalterliche Stadt und Terre du Sel, sie Salzfelder an der Küste. Beides wirklich sehr zu empfehlen und für einen warmen aber bedeckten Tag genau das Richtige.

    terre-de-sel

    Am Nachmittag hat es uns dann aber doch wieder an die Küste gezogen und nun stehen wir am Strand von Noirmoutier-en
    I’lle – eine Insel, die man entweder über eine lange Brücke, oder über die „Passage du Gois“ erreichen kann. Die „Passage du Gois“ ist nur bei Ebbe zu befahren, ansonsten steht die Straße unter Wasser.

    ueberfahrt

    Wir hatten aber Glück – als wir beim Übergang ankamen mussten wir nur 10 Minuten warten bis wir quasi übers Meer fahren konnten – rechts Austernbänke, links Wasser. Nicht schlecht.

    sonnenuntergang

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  • Allgemein 20.09.2011 Comments Off

    Der grobe Plan: Bretagne, an der Atlantikküste entlang bis Biarritz oder San Sebastian und dann die Pyrenäen durchqueren zum Mittelmeer. Von da aus wieder zurück nach München. Für die Tour haben wir 4 Wochen Zeit – ob das reicht?

    Donnerstagabend ging es von Köln aus los nach Frankreich. Der Nachwuchs wurde in den Autositz zum Schlafen gelegt und er sollte sich auch bis zu unserem Übernachtungsplatz kurz vor Le Havre nicht mehr melden. Angenehmes Reisen. Gleich in der Früh ging es von Le Havre aus weiter nach Mont Saint Michel. Nachdem uns so viele Freunde diesen Ort wärmstens empfohlen hatten, mussten wir einfach dort halten. Und ein lohnenswerter Stopp war es auf jeden Fall. Zum Glück waren wir zeitig dran, so dass wir die Burg noch vor dem Touristenansturm erklimmen und erkunden konnten.


    mont-saint-michel

    Ein Abendessen in einem der leckeren Fischrestaurants wäre sicherlich auch sehr schön gewesen, aber wir entschieden uns doch gleich weiter zu fahren Richtung Crozon. Genauer gesagt Richtung La Palue, wo Herr S. aus M. bereits seit diversen Tagen die Wellen beobachtete. Schon vor drei Jahren hatte uns der Stellplatz in La Palue richtig gut gefallen und wir wurden auch diesmal nicht enttäuscht. Mitte /Ende September war auch fast niemand außer uns mehr da und das machte den Platz noch attraktiver. Der Blick auf den Atlantik ließ dann auch gleich die lange Fahrt vergessen und einen in Frankreich ankommen. Klar, dass das gleich mit einem Grillabend und ein paar Löschzwergen gefeiert werden musste. Die dicke Jacke und die Wollmütze durften dabei allerdings nicht fehlen, da es doch recht schattig und windig war. Die nächsten zwei Tage blieben wir auch gleich in der Gegend – die diversen Surfstrände wurden abgeklappert, Kaffee in Camaret getrunken und die freie Zeit genossen.

    Montag nahmen wir dann aber Abschied von Herrn S. und machten uns auf den Weg nach Süden. Zum einen ist der Weg ja noch weit und zum anderen freuten wir uns auf etwas wärmere Temperaturen. Nächster Stopp war Quiberon. Auch diese Landzunge kannten wir schon von unserem letzten Besuch in der Bretagne und wir mussten hier unbedingt noch einmal Moules Frites essen.

    moules

    Ausserdem lag es auf dem Weg nach Vannes, wo wir meinen französischen Freund Juju und seine Frau Monica besuchen wollten. Mit Juju hatte ich vor 11 Jahren in Melbourne studiert und zuletzt hatte ich ihn vor 3 Jahren auf meiner (unserer J) Hochzeit gesehen. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, da die beiden nächsten Monat die Zelte in Vannes abbrechen und nach HongKong ziehen werden. So verbrachten wir aber noch einen netten Abend bei Fisch (von Juju selbst gefangen und ausgenommen) und Wein (vom befreundeten Weinbauern). Die diversen Tipps von Juju, wo wir überall unbedingt halten, wo wir essen und wo wir etwas besichtigen müssen fangen wir dann jetzt an abzuklappern. Wir sind schon gespannt.

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  • Allgemein 20.09.2011 1 Comment

    331

    Nach einer sehr entspannten Woche von mir und der kleinen Rübe in Köln und Münster sind die drei KBs wieder vereint und zusammen auf Tour. Seit fünf Tagen sind wir mit unserem geliebten VW Bus in der Bretagne und geniessen die gemeinsame Elternzeit. Berichte folgen…..

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