• Bergtouren 31.01.2011 Comments Off

    Unsere neue Wohnlage lockt doch den Besuch an. Das hatten wir gehofft und nun freut es uns umso mehr, dass dies auch tatsächlich so ist. So hatten sich für den Sonntag Freunde aus München mit Ihrer kleinen Tochter für eine gemütliche Bergtour angemeldet. Da konnten wir schon  mal testen, wie das so ist, mit Kind auf den Berg zu gehen. Eine schweißtreibende Angelegenheit mussten wir feststellen, aber ansonsten sehr entspannt. Zumindest mit dem richtigen Kind.

    neureuth

    kay-irmi

    Runter ging das Ganze etwas einfacher – mit dem Schlitten. Da kamen die Erwachsenen auf ihren zwei Beinen kaum hinterher, dafür das Kind voll auf seine Kosten und war hinterher so k.o., dass die Augen im Autositz auch sofort zuvielen und selbst der Schokokuchen verschlafen wurde. Aber Reiswaffeln sind da ja auch eh viel attraktiver ;) .

    familie-fischer

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  • Skifahren 29.01.2011 Comments Off

    Am Freitagabend war ich mit Frau Radlmaier bei der Filmvorführung des Skimovies “As we are” bei Bergzeit und von den tollen Aufnahmen haben wir uns gleich anstecken lassen, so dass wir beschlossen gleich am nächsten Tag auf die Piste zu gehen. Schließlich muss man das erst einmal vernünftig beherrschen, bevor man sich an den Powder und die Skitouren heran wagt, die doch sooo verlockend sind. Die Männer ließen das natürlich nicht lange auf sich sitzen und beschlossen gleich mitzukommen.

    dreamteam1

    Bequem um 8 Uhr konnten wir zu Hause losfahren um pünktlich am Lift zu sein und mit den ersten Skisportbegeisterten auf den Berg zu fahren. Selbst die 2 Euro für die Mautstraße konnten wir sparen, da noch niemand zum kassieren da war. Und vor allem aber sparten wir uns den Stau von München. Nach Auskunft anderer Skifahrer stauten die Autos sich bereits um 7 Uhr auf der A8 Richtung Salzburg. Kein Wunder, der Neuschnee der letzten Woche und die grandiose Wettervorhersage ließ wohl niemanden kalt. So konnten wir auch nur die ersten zwei Abfahrten in Ruhe machen, bevor es doch voll wurde an Liften und auf der Piste. Aber die hervorragenden Pistenverhältnisse und das traumhafte Wetter ließen einen darüber hinweg sehen.

    dreamteam2

    Wolln wir doch mal sehen, ob wir aus den Radlmairs nicht noch die Brettlmairs machen…

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  • Bergtouren 23.01.2011 Comments Off

    Wenn der erste Blick aus dem Fenster einem einen solchen Ausblick auf den Wallberg bietet:

    wallberg

    dann ist klar, dass man sofort aus dem Bett muss und auf den Berg. Zum Glück war gerade Sonntag, so dass ich auch tatsächlich loziehen konnte. Der Mann musste leider einen Arbeitstag einlegen und die Freunde waren auf Elternbesuch, aber auf den Berg kann Frau ja auch alleine gehen :) . Ziel war der Hirschberg von Bad Wiessee aus. Ich konnte also gleich von der Haustür aus starten in Richtung Bauer in der Au mit fantastischem Blick auf eines meiner nächsten Ziele, den Ochsenkamp:

    ochsenkamp

    Der Parkplatz am Söllbach war schon gut gefüllt von den Münchner Wochenendausflüglern, aber die machten sich fast alle in Richtung Aueralm auf den Weg. Spätestens hinter dem Bauer in der Au, war ich komplett alleine unterwegs und arbeitete mich langsam den schmalen Weg in Richtung Hirschberg durch den Schnee hinauf. Zum Glück war wenigstens ein Wanderbärli vor mir den Weg gelaufen, so dass ich den Fußspuren folgen konnte.  In vollkommener Ruhe konnte ich mir noch einmal meine letzte Lektüre durch den Kopf gehen lassen – einen Alpenkrimi, in dem ein Verrückter Wanderer mit einem Stein erschlagen hatte. Man kommt schon auf komische Ideen, wenn man allein unterwegs ist und so war ich fast froh, als ich oben wieder auf den Wanderweg aus Scharling und damit wieder auf weitere Menschen stieß.

    Beim letzten Anstieg Richtung Hirschberghaus entschied ich mich mal für den “Winterweg” links entlang und nicht für den “Sommerweg”, den ich bislang immer gegangen war. Großer Vorteil des Weges ist sicherlich, dass man gleich oberhalb des Hirschberghauses rauskommt und gleich eine fantastische Aussicht und auch den Gipfel des Hirschbergs sowie das Hirschberghaus im Blick hat:

    gipfelkreuz

    hirschberg

    hirschberghaus

    Großer Nachteil des Weges: er ist richtig steil und verdammt glatt. Da musste ich doch für die letzten Meter noch meine Rodelsohlen anziehen, damit ich überhaupt hochkam. Zeit für den Gipfel hatte ich leider nicht mehr und auch eine Einkehr im Haus war nicht mehr drin, da sich Besuch zu Hause angekündigt hatte und ich ja auch noch zurück ins Tal musste. Also ging es gleich wieder abwärts – diesmal den gemäßigteren Sommerweg entlang. Da ich ungern denselben Weg runter wie hoch laufe, entschied ich mich dann noch spontan nach Scharling runter zu laufen und mich vom Mann dort abholen zu lassen. Leider konnte ich nicht runter rodeln, aber das Bergwandern ist doch auch ganz schön.

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  • Allgemein 22.01.2011 Comments Off

    Fußball-Samstag und Bayern-Heimspiel! Klar, dass da der Mann einen Männer-Münchentag erbeten hat. Ich machte mich derweilen an die weitere Erkundung unseres neuen Heimatgebietes. Da der Nebel sich immer noch nicht ganz verzogen hatte, wählte ich eine Variante für ältere Menschen und Schwangere ;) – den Wiesseer Höhenweg. Ich fuhr mit dem Mann nach Gmund zum Bahnhof und lief dann zu Fuß über den Höhenweg zurück nach Hause. Nichts Spektakuläres, aber doch sehr nett. Immerhin boten sich einem skurrile Schilder:

    kampfkatze

    schöne Winterlandschaften:

    wiesseer-hoehenweg

    und auch immer wieder tolle Ausblicke auf den See, die dank der immer stärker durchkommenden Sonne, immer schöner wurden:

    hoehenweg

    Gute zwei Stunden benötigte ich auch tatsächlich für den Weg und war genau rechtzeitig wieder zu Hause um mir in der Badewanne liegend im Radio die Bundesligakonferenz anzuhören.

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  • Allgemein 17.01.2011 Comments Off

    babybauch_gruen

    Die Paparazzi waren auf der letzten Bergtour auch mit am Start und ich sehe ein – leugnen ist zwecklos. Das Weihnachtsessen bei Muttern war einfach zu gut :) – der oberste Knopf der Wanderhose geht nicht mehr richtig zu.

  • Bergtouren 17.01.2011 Comments Off

    Wo ist der ganze Schnee hin? Es ist Mitte Januar, alle Rodelstrecken sind geschlossen, am Spitzingsee sind gerade mal noch 4 von 26 Skiliften offen und wir schauen von unserem Balkon auf grüne Hänge. Und das soll Winter sein? Na gut, dann geht die Bikesaison halt wieder los. Leider nicht für mich, da muss ich wohl noch ein paar Monate warten bis der Bauch nicht mehr im Weg ist, aber für so manch anderen. Ich freu mich einfach, dass das Wetter so schön ist und verabrede mich mit dem radelnden Volk auf der Neureuthhütte zum Mittagessen.

    schafe

    Der Mann kommit mit, der Besuch aus Australien zieht es lieber vor im Bett zu bleiben. Der Begriff “Hiking tour” war wohl nicht der richtige um 15jährige aus dem Bett zu locken.

    Nach einem gemütlichen Lesemorgen im Bett, nehmen der Mann und ich das Schiff um 10:55 Uhr von Bad Wiessee/Abwinkl nach Tegernsee und machen uns auf den Weg zur Hütte. Gar nicht so einfach sich für eine der zahleichen Aufstiegsvarianten zu entscheiden, aber da wir den Biketrail schon einmal begutachten wollen entschließen wir uns den Sommerweg hoch und den Bayernweg runter zu gehen. Da können wir beide Trails unter die Lupe nehmen und uns anschauen, was wir verpassen.

    schaffamilie

    Trotz des Dauerregens letzten Donnerstag sind die Wege erstaunlich trocken und ich bin schon ein wenig neidisch, dass die anderen diese nachher mit dem Bike entlangdüsen können, während ich meine Knie strapazieren muss. Aber auch das hat ja ein Ende. Ansonsten muss ich zugeben, dass ich derzeit eigentlich sehr gerne zu Fuß in den Bergen unterwegs bin und ich mach mir schon Listen mit den ganzen Gipfeln, die ich in den nächsten Wochen noch erklimmen möchte. Bislang waren es ja hauptsächlich die Berghütten, die ich erreicht hab. Auch nett, aber eben kein Gipfel.

    lamm

    Das schöne Wetter hat natürlich nicht nur uns auf den Berg gerufen, sondern gefühlt auch halb München…. und einige Schafe, über die ich mich ja immer freue.

    Die Autoschlange, die sich von Gmund bis nach Ringsee zog, konnten wir uns dann mit einem sehr guten Gefühl anschauen. Mussten wir ja nicht mehr ins Auto steigen, um noch zurück nach München zu kommen.

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  • Allgemein 16.01.2011 Comments Off

    Seid Mittwoch ist der 15jährige Sohn eines australischen Freundes bei uns zu Besuch und da wir ja unter der Woche arbeiten müssen, wollten wir wenigstens am Wochenende etwas “Interessantes” unternehmen. Gar nicht so einfach dieses Unterfangen. München ist zwar eine Touristenstadt, aber sooo viele Dinge, gibt es dann doch nicht, die man hier unbedingt tun kann. Snowboarden war der Besuch gerade erst in Italien und die Rodelbahnen sind derzeit nicht befahrbar. Also was tun? Auf Hilfe von Aussen war nicht zu hoffen – auf Nachfrage bei einer Freundin, die desöfteren ihre Nicht zu Besuch hat, was man denn in dem Alter so macht, bekam ich zu Antwort: “Shoppen und auf der Couch gammeln”. Sehr wahr, Bei Jungs möchte ich allerdings noch DVDs schauen und Video spielen hinzufügen. :)

    muenchen

    Na ja, der Mann und ich dachten uns allerdings, dass ein Besuch des Olympiaturms und des BMW Museums noch vertretbar sein könnten, mit einem anschließenden Besuch beim Red Bull Crashed Ice Events, welches ebenfalls im Olympiapark am Samstag stattfand. Alles übrigens auch neu für mich – und das nach inzwischen  7 Jahren München.

    bergblick

    Den Ausblick vom Olyturm fand ich dann in der Tat auch ziemlich interessant – am meisten interessierte mich natürlich, welche Berge man von dort oben sehen konnte, aber auch der Blick auf München war nicht ganz schlecht. Und auch das BMW Museum lohnt sich durchaus. Ich bin ja nun nicht gerade das, was man unter einem “Autofan” versteht, da ich Autos, in denen man nicht übernachten kann, per se uninteressant finde, aber die Aufmachung des Museums war einfach gut. Spiralenförmig wurde man an allen Stationen der BMW Geschichte vorbeigeleitet und in der knappen Stunde war man auch durch. Gerade pünktlich zum Start des Red Bull Crashed Ice Events zu kommen.

    crashed-ice

    Angeblich waren 25 000 Zuschauer da, um sich anzusehen wie sich ein paar Bekloppte auf Schlittschuhen eine Eisbahn mit Hindernissen hinunterstürzten. Gut, dass sie eingepackt waren wie Eishockeyspieler – denn zimperlich ging es auf der Bahn gerade nicht zu und der ein oder andere Sturz war zu sehen. Leider konnte man die Bahn von unserem Standpunkt nur im oberen Teil einsehen, den Ausgang des jeweiligen Laufs, konnte man dann auf Leinwand betrachten. Ganz netter Event. Aber einmal sehen reicht auch. Ob’s dem Besuch gefallen hat, ist schwer zu sagen, aber ganz schlecht fand er es wohl nicht. Mich wundert nur, dass er sich keine Erkältung geholt hat, denn ohne Jacke den ganzen Tag in der Kälte draussen rumrennen und sichtbar frieren, wäre nichts für mich.

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  • Allgemein 07.01.2011 Comments Off

    morgenstund

  • Bergtouren 06.01.2011 Comments Off

    Da Frau W.’s Aufnahmen mal wieder viel schöner sind als meine, klau ich wieder in Ihrem Blog www.isar-bellas.blogspot.com:

    wasserfall

    eiskugeln

    eisblume

    Um einiges kälter war es in Wildbad Kreuth als gedacht, aber das hatte (wie man sieht) auch seine Vorteile. Ein kleiner Dreikönigsspaziergang zur Schwarzentenn sorgte für die ausreichende Frischluftzufuhr und die verbrannten Kalorien wurden gleich im Anschluß im Cafe Felix in Weißach in Form von Heißer Schokolade und Kuchen wieder zu sich genommen. Herrlich. Zum Abschluß des Tages dann noch eine “Aztekisches Kakaobutter Vollbad” und ein guter Krimi. Schade, dass der Urlaub morgen vorbei ist.

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