• Allgemein 26.05.2010 Comments Off

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    1,20m x 2,00m Aussenbereich. Noch werden wir allerdings geärgert, denn der Griff für die Balkontür ist noch nicht da, so dass wir unseren neuen Lebensraum noch nicht betreten können. Also noch mal ab aufs Rad und nicht gemütlich mit einem Buch auf den Balkon…

  • Mountainbike 26.05.2010 Comments Off

    Während der Mann sich in Spanien rumtreibt, zieht es mich wie immer in die Berge und wie so oft an den Tegernsee, denn gemeinsam radelt es sich einfach besser als allein. So kamen auch noch Bekannte vom Ammersee und vom Starnberger See und mit den Einheimischen Tegernseern waren wir ein kleines Grüppchen von 8 Leuten. Die Führung übernahm natürlich ein Local und so ging es nach kurzer Diskussion in Richtung Kreuth. Die Ansage “Trail hoch” belächelten wir noch ein wenig auf dem Bionicon-Startplatz, unserem Ausgangspunkt.

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    Nach einem gemütlichen und landschaftlich traumhaften Anstieg auf der alten Valeppstraße ging es dann rechts in einen kleinen Trail, der am Anfang noch ganz gut fahrbar war, jedoch immer verblockter wurde je tiefer wir in den Wald kamen bis wir unsere Räder nur noch tragen konnten. Zum Glück hat der moderne Mountainbiker von heute immer ein Säge im Rucksack, so dass zumindest einige Bäume, die den Weg versperrten, beseitigt werden konnten.

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    Oben angekommen auf dem Berg mit dem passenden Namen “Schinder”, freuten wir uns auf eine tolle Abfahrt… Ein wenig ernüchtert mussten wir aber feststellen, dass der Trailanteil beim Uphill wesentlich höher war als beim Downhill. Mmmhhh, irgendwas ist da nicht ganz richtig. Aber im Nachhinein muss man dem Guide schon recht geben, dass es einfach zu nass und matschig für Trails war. Das kurze Stück “Trail abwärts” welches wir gefahren sind war schon eine einzige Schlammschlacht.

    Nach ca. 800 Höhenmetern und 50 km fiel die hungrige Meute dann noch bei Frau W. und Herrn L. zu Haus in B.W. ein, um den Grill anzuschmeißen. Leider hatten in der Zwischenzeit einige vorwitzige Krähen das Fleisch gestohlen, welches auf der Fensterbank zum Auftauen gelegen hatte. Aber in einem guten Haushalt gibt es immer noch ein paar Würstchen und Schnitzel im Kühlfach und zusammen mit Maiskolben, Kartoffel- und Nudelsalat hatten wir mehr als reichlich zu essen.

    Zur Verdauung mussten wir gleich noch eine Partie KUBB, das sogenannte Wikingerschach, im Garten spielen. Dabei waren wir äußerst kreativ:

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    Die einbrechende Dunkelheit und der kleine Nachtischhunger ließ uns auf ein verdientes Unentschieden einigen. Und nach Kuchen, Eis und Tiramisu fiel ich dann auch recht erschöpft ins Bett – meine erste Nacht allein in unserem Bus.

    Am Morgen ging es mit Frau W. noch schnell auf die Neureuth – gerade noch rechtzeitig, bevor die Horden von Wanderbärlis einfielen. Ich musste rechtzeitig wieder in München sein um das Mittagessen mit meinen Kollegen vorzubereiten und Frau W. hatte ein Date mit Pablo, dem neuen Mitbewohner. Einem unglaublich niedlichem, schwarzen, 8-Wochen-alten Kater.

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    Herrlich um 10:30 Uhr in Richting München zu fahren und sich die Autoschlangen anzusehen, die sich an den Tegernsee quälen….

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  • Allgemein 21.05.2010 Comments Off

    …. Hauptsache Italien

    kartin-madrid

    kay

  • Mountainbike 16.05.2010 Comments Off

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    Sechs Grad und Regen im Tal, da wundert es einen nicht mehr, dass es bis auf 800 Meter runter schneit. Das Mai-Wetter hat von der globalen Erwärmung anscheinend noch nichts mitbekommen und ärgert uns Outdoor-Sportler nun schon seit gut 10 Tagen mit Nässe und vor allem Kälte. Das geplante Wochenende im Allgäu musste so Wort wörtlich ins Wasser fallen, denn Tobi entschloss sich am Mittwoch dazu, den Fahrtechnik-Kurs aufgrund der Wetterlage abzusagen. Herzlichen Dank Tobi – es hätte echt keinen Spaß gemacht. Aber wir freuen uns schon auf den Kurs im Juli!

    Da es auch südlich der Alpen – sprich Latsch oder Gardasee – nicht besser aussah, blieben der Mann und ich in München und machten einige Abstecher an den Tegernsee und ins Chiemgau. Burger grillen in Bad Wiessee war genau die richtige Freizeitbeschäftigung um die Energiespeicher für kommende Touren schon einmal aufzuladen. Die Hausmesse bei Bionicon wurde dann auch gleich noch mit besucht und jetzt sind wir quasi Fachmann und Fachfrau für das Bionicon-System… Noch nette Gesellschaft dabei und schon war das Wochenende gerettet.

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    Am Samstag stand dann eine Geburtstagsfeier im Chiemgau an und als es am Sonntag kurz von dunkelgrauen zu hellgrauen Wolken wechselte, schlüpften wir in die Radlklamotten und ab auf den Berg. All zu weit kamen wir leider nicht, da ich plötzlich meinen Mann in einem 1 A Purzelbaum den Abhang runterfliegen sah. Selten habe ich so einen Schreck bekommen. Das Rad fiel gleich im hohen Bogen hinterher. Zum Glück war der Abhang eine Wiese und ein Baum verhinderte das Weiterrutschen… Jetzt wissen wir warum man den Helm aber auch beim bergauf fahren tragen sollte.

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    Da zum Glück alles heil geblieben war, setzten wir unseren Aufstieg fort – allerdings nur bis zur nächsten Kurve, denn da machte es dann Peng und eine Speiche in Kays Hinterrad verabschiedete sich.

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    Technik-Brittchens Auffassung nach sollte man besser umdrehen, bevor man sich das Ganze Laufrad kaputt macht, da die Spannung der restlichen Speichen doch schon merklich nachgelassen hatte und Telefonjoker D. bestätigte dann das Urteil. Schade, aber immerhin ein paar Höhenmeter hatten wir geschafft.

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  • Allgemein 12.05.2010 Comments Off

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  • Mountainbike 12.05.2010 Comments Off

    Vor gut einem Monat hab ich auf der Online-Platform girlsridetoo.de das Interview mit der Monatsfrau Blue Krause gelesen. Als gute Seele der DIMB (IG München) erzählte sie dort ein wenig von ihrer Arbeit, ihrer Motivation und berichtete, dass sich leider kaum Frauen bei der DIMB engagieren und es auch keine weiblichen Scouts in der IG geben würde und das obwohl doch immerhin 10 % der Teilnehmer an einer Trailscout-Ausbildung weiblich sind. Selber gerade aus Latsch von der Ausbildung zurückgekehrt, hoch motiviert und begeistert von den Inhalten der DIMB schrieb ich sofort ein Email an Blue und saß am Tag drauf auch schon beim Stammtisch.

    Das ist jetzt genau einen Monat her. Inzwischen haben wir schon einen kleinen Pannen-Workshop für Frauen konzipiert, den wir im Juni in München anbieten werden und das Projekt den DIMB-Stammtisch mit einem Girlsridetoo-Stammtisch zu verbinden in Angriff genommen. Gestern konnten wir immerhin mit 3 Mädels die 2 DIMB Jungs auf den Isartrails vor uns her scheuchen – ok die anderen beiden haben gescheucht, ich bin plappernd hinterher gefahren. Leider konnten die beiden Mädels nicht mehr zum Stammtisch bleiben, da der Rückweg doch noch etwas länger und das Gewitter im Anmarsch war. Aber immerhin ein kleiner Erfolg.

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    Und wie so oft hat es einfach Spaß gemacht. Das Wetter meinte es gut mit uns und legte am gestrigen Dienstag eine Regenpause ein – bei Sonnenschein und in Kurzarmtrikots ging es um 18:30 Uhr am Marienklausensteig los und der frisch gebackene Trailscout Olli zeigte uns seine Lieblingstrails. Ganz schön rasant ging es über die nassen Wurzeln und matschigen Trails und es machte uns so einen Spaß, dass wir uns kurzerhand dazu entschlossen nicht nur bis zur Grünwalder Brücke, sondern gleich noch die 2-3 Kilometer weiter bis zur Alten Wehr zu fahren. Links der Isar ging es dann zurück nach Thalkirchen, wo die anderen schon etwas länger auf uns warteten. Das Bier hatten wir uns dann redlich verdient…

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  • Allgemein 10.05.2010 Comments Off

    Und während ich mich am Gardasee vergnügt habe, war der Mann fleissig und hat die Küche gestrichen:

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    Und ein neues Fenster/Tür haben wir auch:

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    Morgen soll dann auch tatsächlich verputzt werden und wir können das Chaos beseitigen.

  • Mountainbike 10.05.2010 Comments Off

    Bei dem Chaos in der Wohnung bin ich doch lieber schnell nach Italien geflohen und habe den Mann alleine gelassen. Na ja, ganz so war es nicht. Das Mädels-Wochenende am Gardasee war schon seit Monaten geplant und wer konnte damals schon wissen, dass genau in der Woche die Arbeiten für den Balkon beginnen sollten. Nichts desto trotz war ich trotzdem ganz froh meine sieben Radlsachen ins Auto laden und über den Brenner verschwinden zu können.

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    Donnerstagabend war Treffpunkt im Hotel Santoni in Torbole und bei Bowle und Risotto sollten sich alle Teilnehmerinnen des “Oakley Women Camps” ein wenig kennenlernen. Am nächsten Tag musste man sich trotzdem kurz orientieren, da man in Radklamotten und Helm doch immer ein wenig anders aussieht. Zunächst stand ein Fahrtechniktraining mit der 4x World Cup Siegerin Anneke Beerten auf dem Programm. Einziges Problem – wir durften nicht auf den BMX Parcour. der dafür vorgesehen war. Ein übereifriger Wächter verhinderte dies erfolgreich, so dass wir mit dem Parkplatz Vorlieb nehmen mussten. Auch ganz nett. Ein paar Manuals würden geübt, die ich jetzt auch nicht besser kann als vorher, aber so etwas braucht ja bekanntlich auch Zeit. Dann fanden wir noch einen kurzen aber sehr netten Trail mit ein paar technischen Schwierigkeiten and dem wir uns weitere Tricks und Kniffe von Anneke abschauen konnten. Ihr Geheimtipp: Always easy on the bike! Ja ja, genau.

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    Nach der Mittagspause an der Strandbar ging es für einen Teil der Gruppe ab zur Massage und für den anderen Teil hoch auf den Monte Brione. Hier sollten wir tatsächlich einmal 300 Höhenmeter am Stück fahren – der höchste Anstieg, den wir in den drei Tagen bewältigen sollten. Die Scott Contessa Girls übernahmen jetzt, da Anneke mit ihrem Downhill-Bike mit einem Kettenblatt auf den Uphill verzichtete. Der Trail abwärts war schon sehr am Limit dessen was ich fahren kann, aber er hat trotzdem (oder gerade deswegen?) irsinnig Spaß gemacht. Wieder einmal musste ich aber feststellen, dass ich fahre wie der letzte Idiot, sobald mir jemand zuschaut oder auch noch helfen will. Die Hilfestellungen in den oberen Spitzkehren waren zwar nett gemeint, aber ohne diese wäre ich die Kurven definitiv besser gefahren… Egal, der Spaß zählt und einige wichtige Tipps konnte ich doch noch mitnehmen.

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    Nach einem ganzen Tag auf dem Bike kennt man sich plötzlich besser und der Abend im netten Restaurant mit leckerer italienischer Pizza und ausreichend Vino wurde recht fröhlich. Nach dem Essen musste natürlich auch noch ein Absacker in der berühmten “Wind’s Bar” in Torbole genommen werden, in der an dem Abend Teenie-Party war – kein Scherz. Das wir mit ca. 20 Mädels in Torbole und Umgebung immer recht viel Aufmerksamkeit bekamen, kann man sich vorstellen. Besonders ins Herz geschlossen hatten uns die Verkäufer von Rosen und lustig blickenden Brillen in Herzchenform….

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    Tag 2 fing recht faul an – das Shuttle Taxi holte uns um 9 Uhr am Hotel ab und eine Stunde und gefühlte 100 Serpentinen später stiegen wir alle recht grünlich im Gesicht auf dem Tremalzo im Neuschnee aus. Die Temperaturen fielen auch plötzlich und zu anfänglichem Nebel kam später noch ordentlicher Regen hinzu. Gut, dass wir alle Regensachen mit dabei hatten.

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    Immer noch leicht Grippe geschwächt entschloß ich mich schweren Herzens dazu mit der etwas langsameren Gruppe zu fahren. Im Nachhinein war das eigentlich nicht nötig, aber so war es auch ganz nett immer vorne weg zu fahren und auf die anderen zu warten anstatt im Mittelfeld zu versuchen an den Schnellsten dranzubleiben. Auf der Schotterstrasse bis zum Passo Nota konnten wunderbar Kurven geübt werden und auf dem späteren Panorama Trail rutschige Wurzeln und Steine… Im trockenen Zustand wäre es sicherlich noch besser gewesen, aber so kamen wir auch auf unsere Kosten. Leider wurde nur der zweite geplante Trail nicht mehr gefahren, da es doch zu nass war. Also ging es runter nach Pregasina und auf der alten Ponalestrasse nach Riva zum Eiscafe Flora… Und plötzlich war auch die Sonne wieder da und ein toller Regenbogen über dem See.

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    Der Abend verlief ähnlich dem vorigen – leckeres Abendessen in Torbole mit Antipasti, selbstgemachter Pasta und einem sensationellen (kalorienarmen) Schokokuchen – Absacker in der Wind’s Bar, aber ohne Teenie-Party.

    Zum Abschluß wurden wir am Sonntag dann nochmal geshuttelt – diesmal allerdings auf den Altissimo um den Navene Trail kennezulernen. Petrus hatte mit uns ein einsehen und ließ die Sonne scheinen. Erstaunlicherweise war der Trail tatsächlich trocken und es wurde keine Rutschpartie wie am Samstag. Von verblockt über loses Geröll bis hin zum wurzeligen Wadtrail hat der Navene-Weg eigentlich alles zu bieten, so dass für jeden etwas dabei war. Auch unsere “Chaostruppe aus Südtirol” (sie nannten sich selbst so) ließ sich nicht unter kriegen und kämpften sich tapfer den Berg runter, wenn auch nicht ganz ohne einige Blessuren davon zu tragen. Im zweiten Teil der Abfahrt hatte ich auch wieder das Vergnügen in Annekes Gruppe zu sein. Das war reines Fahrvergnügen – sie ließ es hauptächlich laufen und hielt nur an einigen wenigen ausgewählten Stellen an, um einige Dinge zu verdeutlichen und zu zeigen. Herrlich.

    Die 8 km zurück nach Torbole entlang des Sees waren dank Rückenwind auch noch schnell hinter sich gebracht und zum Abschied gab es noch einmal Pasta in der Beach Bar am See. Schon hieß es auch wieder Abschied nehmen und sich auf den Heimweg zu machen  – mit einer Menge Gepäck. Oakley ließ sich nämlich nicht lumpen jede Teilnehmerin mit T-shirt, langen Radhandschuhen, Socken, TSG-Schonern und TSG-Helm (der mir leider zu klein war) auszurüsten….

    Insgesamt wieder ein tolles Wochenende unter Mädels ….

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  • Mountainbike 02.05.2010 Comments Off

    So war die Wettervorhersage für Freitag und Samstag und in den Bergen sollte es schlimmer sein als in München. Nachdem am Freitagnachmittag in München aber die Sonne strahlte setzten wir unser Vorhaben zwei kleinere Touren zu fahren, bevor der Mann am Samstag um 15:30 Uhr im Stadion sein musste, doch in die Tat um. Und siehe da, wir hatten Glück.

    Freitagabend ging es wie immer hoch zur Neureuth – einige Tropfen trafen uns zwar und der Trail war auch etwas rutschig, aber alles im allem konnte man nicht von schlechtem Wetter reden. Das kam erst als wir gemütlich in der Tegernseer Seesauna waren. Gemütlich eingemümmelt in die Bademäntel konnten wir an den Panoramafenstern Regen und Gewitter bewundern.

    Samstag sollte es dann auf den Wallberg. Also übernachteten wir auf dem Wallbergbahn-Parkplatz. Mal wieder erwies sich dies nicht als die beste Wahl – was wir nicht wussten ist, dass am 1. Mai der Wallberg Berglauf stattfindet und so fanden wir uns beim Aufwachen gar nicht mehr alleine auf dem Parkplatz, sondern waren umgeben von nervös hin- und herlaufenden, durchtrainierten Bergläufern. Das Vorhaben auf den Wallberg zu fahren, hatte sich damit natürlich auch erledigt. Also wurde kurz umdisponiert und der Hirschberg in Angriff genommen.

    schilder

    Bis ganz zum Hirschberghaus würden wir es zeitlich zwar nicht schaffen, aber doch bis zum Sattel und dann über den Wanderpfad nach Bad Wiessee zurück. Der Mann war zum ersten Mal “ohne Schnee ” am Hirschberg und doch recht verwundert, dass sich die Strecke ganz schön zieht…. Aber das denken wir im Winter ja auch immer, wenn es zum Rodeln geht.

    hirschberg

    Aber trotz leichter Hals- und Kopfschmerzen kämpfte sich der Mann tapfer bergauf und das alles nur im seine Frau (mich) glücklich zu machen. Seeeehhhhr nett. Und es hat auch funktioniert. Auch wenn die Abfahrt stellenweise noch sehr matschig war, war es einfach traumhaft wieder in der Natur unterwegs zu sein.

    kay_matsch

    Der zweite Teil des Tages lief dann ja auch ganz nach dem Geschmack des Mannes: Der FCB gewinnt, S04 verliert und die Meisterschaft ist entschieden. Gut heissen kann ich das zwar nicht, aber verdient haben sie es irgendwie schon….

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