• Mountainbike 27.04.2010 1 Comment

    kampenwand

    Der Frühling ist endgültig da. 23 Grad am heutigen Dienstag lassen das Mountainbiker-Herz höher schlagen. Da muss ich doch meine 25 Stunden Woche ausnutzen und am Nachmittag in die Berge fahren. Die Isartrails werden mir sonst noch überdrüssig – und schließlich ist es immer noch April. Die einschlägigen Bekannten aus der Region hatten leider alle keine Zeit, so dass ich einen kleinen Kampf mit meinem inneren Schweinehund austragen musste, bevor ich mich endgültig dazu entschied auch alleine auf die Kampenwand zu fahren. Also Rucksack gepackt, Radl aufs Auto und ab nach Aschau….

    Am Parkplatz der Festhalle packte ein MTBler gerade seine Sachen wieder zusammen und ansonsten war weit und breit niemand zu sehen. Egal. Noch ein wenig Luft in die Reifen, Helm auf, Musik an und ab auf den Berg. Der untere Reitweg war einfach ein Traum, die Asphaltrampen mal wieder fies (bin aber trotzdem NICHT abgestiege, sonderen hab mein Rad fleissig den Berg hochgetreten) und der Blick oben auf den Kamm der Kampenwand einfach berauschend. Wie gemalt ragten die Felsen in den Himmel. Kurz vor der Schlechtenberg-Alm traf ich dann doch noch auf die letzten Schneereste, die mich zu einer kurzen Schiebpassage zwangen, bevor es links rein in den Trail ging. Auch hier noch ein kurzes Schiebestück wegen Schnee, aber dann war der Weg frei… Zu Sicherheit wurde noch kurz der Mann angerufen, dass ich mich nun auf die Abfahrt begebe und dass er doch bitte die Bergwacht rufen soll, wenn ich mich in ner Stunde icht als lebend und unverletzt zurückgemeldet habe.

    Den Trail runter kenne ich inzwischen ja recht gut, aber er ist einfach immer wieder schön und macht Laune. Da wird einem sofort wieder klar, warum man sich alleine an einem Dienstagnachmittag ins Auto setzt und 80 km ins Chiemgau fährt.

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  • Allgemein 25.04.2010 Comments Off

    Tag 2 in Edinburgh begann etwas schottischer: mit Regen. Unser Plan am Vormittag noch auf Arthur’s Seat zu wandern hatte sich damit leider in “Regen” aufgelöst. Schade. Also hieß es Ausschlafen, Frühstücken, Sachen zusammenpacken und schonmal zum Flughafen fahren um die Rucksäcke los zu werden und Boardkarten zu organisieren. Die Rucksäcke wurden wir schnell los, aber die Boradkarten wollten sie uns nicht geben. Online Check-In war Dank der Aschewolke immer noch nicht möglich (?!?) und am Schalter kann man nur 2 Stunden vor Flug seine Boardkarte erhalten. Na toll.

    blumen1

    altstadt1

    Zurück in der Stadt wurde es langsam wieder etwas freundlicher und wenn die Zeit schon nicht mehr für Arthurs Seat reichen würde, dann wenigstens für Calton Hill und die Royal Terrace Gardens. Zufälligerweise lagen diese eh auf dem Weg zum Fußballstadion.

    mutze

    archers-seat

    Eine halbe Stunde vor Anpfiff waren wir im Easter Road Stadium und wollten schon mal ein wenig die Stimmung aufnehmen. Von daher war die Überraschung recht groß, dass das Stadium quasi noch leer war. Sollten hier tatsächlich in wenigen Minuten die Ränge voller Fans sein? Schwer vorzustellen.  Das fehlen der Längsseite ermöglichte einen freien Blick auf die angrenzenden Häuser – und natürlich umgekehrt. So waren auf den Balkons auch einige “Zuschauer” versammelt. Teilweise herrlich kostumiert im Superhelden-Outfit. Die Party schien eindeutig draussen abzugehen…. Das änderte sich jedoch schnell. Kurz vor Anpfiff warenfast alle Plätze plötzlich belegt und eine Lautstärke brach aus, die bis zum Spielende nicht mehr aufhören sollte. Die nächsten 90 Minuten waren weniger eine fußballerische Offenbarung als eine Lehrstunde in englischen Schimpfwörtern und Anfeuerungsrufen. Die Frauen standen ihren Männern dabei in keinster Weise nach. Jugendfrei war das Ganze in keinster Weise.

    Unser neuer schottischer Freund, der uns die Karten besorgt hatte ließ sich auch wieder blicken und wies uns für die zweite Hälft noch bessere Plätze zu. 2 Dauerkarteninhaber waren nicht gekommen und da hat er die beiden Sitze gleich mal für uns geblockt. Wahnsinn.

    fusball1

    Leider mussten sich die Hibs 0:1 geschlagen geben und die Rangers wurden erneut schottischer Meister. Aber für uns war es ein großartiger Nachmittag, der nur dadurch getrübt wurde, dass wir kurz vor Spielende gehen mussten um unseren Flieger zu bekommen.

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  • Allgemein 24.04.2010 Comments Off

    Dank eines Gewinnspiels des Ullstein-Verlages im letzten Jahr, welches ich gewonnen hatte, sind der Mann und ich dieses Wochenende in Edinburgh. Keine Ahnung mehr welche Frage ich bei dem Gewinnspiel beantworten musste, aber gewinnen wollte ich ein Buchpaket. Bekommen habe ich den 1. Preis: 2 Easy Jet Flüge und 2 Hotelübernachtungen. Na gut, auch nicht schlecht. Dank der Aschewolke dachte ich allerdings schon, dass das Sprichwort “Wie gewonnen so zerronnen” eintreffen würde, aber die verzog sich ja pünktlich 2 Tage vorheaus Europa.burg_kay

    Easy Jet fliegt aus München genau 3 Städte an: London, Manchester und Edinburgh – da war die Wahl schnell getroffen. Schon alleine 2 Tage dem schottischen Akzent lauschen zu dürfen ist eine Freude.

    Los ging es also gestern Abend um 22 Uhr, so dass wir nach Ankunft (nach Mitternacht schottischer Zeit) nur noch ins Hotel und ins Bett fallen konnten. Heute waren wir dafür schön ausgeruht und konnten die Stadt erobern.

    wir

    Frühlingshafte 15 Grad und Sonne waren das perfekte Wetter für einen Stadtbummel. Die Briten hatten gerne schon kurze Hosen und Flip Flops als Garderobe gewählt, aber dafür war es mir dann doch noch etwas zu frisch. Von unserem Hotel konnten wir in einer Viertelstunde bis in die Altstadt laufen – die Burg leitete dabei unseren Weg und mit jedem Schritt kam auch die Erinnerung des Mannes zurück, der ja bereits 2006 in Edinburgh gewesen ist. Die 17 Pfund Eintritt, die ein Burgbesuch gekostet hätte, sparten wir uns aber lieber und machten uns auf den Weg in die Neustadt.

    steve-bloom

    Wie der Zufall es so wollte, stolperten wir gleich beim ersten Park über eine Ausstellung des Tierfotografen Steve Bloom, welche wir teilweise schon in Oslo gesehen hatten.  Wirklich unglaubliche Fotos: www.stevebloom.com

    Wenn man schon einmal auf der britischen Insel ist, muss man natürlich auch ausreichend Zeit mitbringen um Buchläden und CD & DVD Geschäfte zu durchstöbern.Und natürlich mussten wir uns auch noch Karten für das morgige Fußallspiel der Hibernians gegen die Rangers organisieren. Die Webseite hatte schon angedeutet, dass nur registrierte Fans berechtigt zum Kartenkauf sind, aber das wollten wir persönlich herausfinden.

    einkaufsstr

    4 Minuten bevor der Ticketschalter zumachen wollte kamen wir am Easter Road Stadium an und erhielten genau die Antwort, die wir befürchtet hatten: Karten gibt es nur für registrierte Benutzer und registrieren kann man sich nur bei einem Kategorie B Spiel und nicht bei einem Kategorie A Spiel. Dann kam aber die Rettung in Form eines sympathischen Hibs Fans, der unsere beiden Karten einfach auf seine Mitgliedskarte kaufte. So kamen wir nicht nur an Karten zu bezahlbaren Preisen, sondern bekamen gratis noch eine Erklärung zur momentanen Stadionsituation (wird renoviert und eine komplette Längsseite fehlt einfach, so dass viel weniger Karten verkauft werden können) und zur Liga-Situation. Die Rangers können mit einem Sieg morgen nämlich schottischer Meister werden, welches die Hibs, momentan auf Platz 4, verhindern wollen. Zudem wurden wir informiert wo die besten Pubs fürs Bierchen vor dem Spiel sind und wie wir uns auf bessere Plätze setzen können…. Sehr nett.

    kay

    Ausgehungert und glücklich ging es dann endlich zum Essen und in diverse Pubs um den Tag gebührend ausklingen zu lassen.

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  • Mountainbike 19.04.2010 Comments Off

    baumstumpf

    schwan

    blumen

  • Allgemein 18.04.2010 Comments Off

    kafer-mobile

    Nach der bayerischen Hochzeit am Samstag, war heute (am Sonntag) Frühstücken mit Familie Sch. aus M. angesagt und wir konnten endlich das neue Familienmitglied Tim kennenlernen. Da der ältere Sohn schon auf der Welt war, als ich Familie Sch. kennenlernte, konnte ich mal wieder ein Mobile basteln. Nach Laubsäge- und Filzarbeiten, hab ich mich diesmal an FIMO versucht. FIMO? Genau, diese Knetmasse an der man als Kind immer verzweifelt ist. Und ich kann jetzt bestätigen – nicht nur als Kind. Die schwarze Knete hat schön abgefärbt und wollte sich auch mit Seife nicht wirklich von den Fingern waschen lassen, so dass die helleren Farben einen leichten Schwarzschimmer bekommen haben. Nerv! Natürlich wollte das FIMO auch nie so wie ich es wollte, aber für den 1. Versuch ist es trotzdem ganz nett geworden und ich hoffe Tim gefällt es.

    Am Abend konnte ich mich mit dem Mann dann zum Glück noch aufs Rad schwingen und die Isartrails unsicher machen. Herrlich. Der Mann ist diese seit langem mal wieder bei Tageslicht gefahren und war auch begeistert. Ein wenig Droppen wurde natürlich auch wieder geübt… dazu sag ich nur: lustig!

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  • Allgemein 11.04.2010 Comments Off

    bin-in-rente2

  • Mountainbike 11.04.2010 Comments Off

    Die Wettervorhersage für Samstag war besser als die für Sonntag, also hatten wir uns endlich mal wieder mit unseren Freunden aus Brannenburg verabredet. ) 9 Uhr Frühstück bei Familie K. und dann irgendwann ab aufs Rad und mal sehen wieviel Schnee noch auf dem Heuberg liegt. Erst ging es nach Nußdorf und durch das Mühltal am Duftbräu vorbei in Richtung Wagneralm. Hier wurde dann die Entscheidung gefällt, dass Richtung Feichteck wohl noch zuviel Schnee liegt und wir doch besser Richtung Daffneralm abbiegen sollten. Also vor der Rampe rechts abgebogen(wie praktisch) und schon lernten wir einen neuen Weg vom Local kennen – einen schönen kurzen Wurzeltrail, der uns direkt zu einer Wiese und zum zweiten Aufstieg zur Daffneralm führte.

    Eine kurze Schrecksekunde jagte uns Herr K. ein, als er in Zeitlupe über den Lenker flog und genau auf den Kopf knallte. Zum Glück saß der Helm gut und es passierte nichts Weiteres ausser einer kleinen Schramme. (Stefan Raab sollte es am Abend da etwas schmerzhafter lernen, dass so ein Helm besser gut sitzen sollte…) 

    daffneralm

    Auf der Hütte konnte sich auch ein wenig gestärkt und erholt werden, bevor es wieder über den Wanderpfad zum unteren Waldparkplatz ging. Die Strecke gewinnt durch die alternativen Abfahrten wirklich bedeutend an Attraktivität. So macht sie richtig Spaß und ist genau das Richtige für den Saisonstart im Rosenheimer Tal. Als nächstes muss allerdings auf die Kampenwand gefahren werden – unterer und oberer Reitweg und der Weg bis zur Gorialm sollen nämlich schon schneefrei sein.

    bike1

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  • Mountainbike 10.04.2010 Comments Off

    beerride

    Foto: isar-bellas.blogspot.com

    Das Wetter diese Woche war einfach zu gut, da musste ich am Freitagnachmittag nochmal an den Tegernsee fahren und das Wochenende mit einer Tour auf die Neureuth mit Frau B. einläuten. Übermotiviert versuchten wir uns auch gleich am Aufstieg über die Rodelbahn, doch wurden mir dort recht schnell meine Grenzen gezeigt. Wieder einmal musste ich aber feststellen, dass auch Schieben nicht unbedingt einfacher ist als Treten. Zum Glück ging es in der zweiten Hälfte etwas besser, so dass wir mit letzter Kraft vors Neureuth-Haus rollen konnten. 

    Oben angekommen wurden wir gleich angesprochen wo wir denn hergekommen sind und wie man denn diese Strecke überhaupt fahren kann. Auch wenn die Verlockung gross war anzugeben, dass man einfach so wahnsinnig fit und trainiert ist, gaben wir dann doch die ehrliche Auskunft teilweise geschoben zu haben…

    Ein weiterer Wanderer war auch gleich schwer beeindruckt von uns: “Mensch, Frauen mit solchen Rädern, das sieht man aber selten” und wollte gar nicht mehr aufhören sich mit Frau B. über die Vorzüge unserer Fahrräder auszulassen. 

    Die dritte Person, die uns dann am Haus begegnete war ein alter Bekannter – Herr S. aus M. und da war natürlich sofort klar, dass wir uns gemeinsam wieder Richtung Tegernsee bewegen wollten. Schnell noch trockene Klamotten an und ab auf den Trail – und das sogar ohne Lampe, denn es war immer noch hell genug. Der Sommer steht quasi vor der Tür…

    Gleich auf unserer ersten Neureuth-Fahrt 2010 lernten wir auch eine neue Variante von Herrn S. kennen, die unserer Stammabfahrt in nichts nachsteht und eine Menge Spaß bringt. Schön viele Wurzeln und nette Spitzkehren zum Üben. Da die Strecke neu war, kam sie einem auch gleich ein wenig länger vor und so hatte man gefühlt noch mehr Trailvergnügen. Schade, dass man nicht sofort nochmal nach oben fahren konnte…

    Wir entschieden uns dafür für einen netten Ausklang bei Bier und Radler im Tegernseer Brauhaus, bevor es zurück nach München und auf Parkplatzsuche im Glockenbachviertel ging.

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  • Mountainbike 08.04.2010 Comments Off

    schneestange

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