• Mountainbike 30.09.2009 1 Comment

    gorialm

    Foto: www.isar-bellas.blogspot.com

    Am Tegernsee und auf der Neureuth waren wir jetzt doch schon so oft, dass wir diesen Dienstag mal ins Chiemgau gefahren sind. Schließlich ist Dienstags Biker-Stammmtisch auf der Gorialm und eine bewirtschaftete Alm ist doch auch eine nette Abwechslung. Ausserdem hab ich mich schon auf die Blicke gefreut, wenn wir mit 4 Mädels dort auftauchen….

    Letzteres hat dann leider nicht geklappt, da kurzfristig zwei der Damen noch abgesagt haben und wir doch nur im altbewährten Doppelpack unterwegs waren (Blicke gab es dennoch ausreichend). Der Herbst ist deutlich auf dem Vormarsch, denn als wir uns um 19 Uhr in Aschau auf den Weg machten, war es schon fast dunkel und im Wald mussten wir auch gleich die Lampen anschalten. Die Strecke über den unteren Reitweg hoch zur Gorialm macht so einen Spaß, dass man fast die fiesen Asphaltrampen davor und danach vergisst. Vor allem war kein Mensch auf der Strecke unterwegs, so dass wir die Auffahrt in aller Ruhe geniessen konnten. Die Einheimischen waren natürlich schon direkt nach der Arbeit aufgebrochen und saßen schon oben beim kühlen Bier.

    So herrschte auf der Alm auch schon eine gute Stimmung als wir schließlich oben ankamen und Luft und Temperatur in der Hütte  erinnerten an eine Sauna. Ein bekanntes Gesicht hab ich dann auch gleich getroffen und so hatten wir auf unserer Abfahrt dann plötzlich Gesellschaft – schließlich konnten die beiden Jungs es nicht auf sich sitzen lassen, dass das schwache Geschlecht Nachts den Trail hinunterfahren wollte, während sie selbst den Forstweg geplant hatten. Vielleicht wäre dies angesichts ihrer 4-5 Halbe die sie bereits intus hatten auch die vernünftigere Variante gewesen, aber Alkohol und männliches Ego lassen der Vernunft natürlich keine Chance. So wurde es eine sehr rasante Abfahrt, die uns ne Menge Respekt bei den Jungs und uns selbst ne Menge Spaß gebracht hat. Ich hab immer noch ein fettes Grinsen im Gesicht….

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  • Mountainbike 27.09.2009 1 Comment

    Nicht die allerbesten Voraussetzungen herrschten am Sonntag: Teilnehmer 1: angeschlagen von einem Junggesellenabschied, Teilnehmer 2: angeschlagen von einer Kneipentour mit seinem Patenkind, Teilnehmer 3: angeschlagen von einer Caipirinha-Geburtstagparty, Teilnehmer 4: ausgeruht und nüchtern…. Von daher hatten wir unsere Abfahrt Richtung Bad Wiessee mit 10:42 Uhr auch gut gewählt und doch schauten wir alle ein wenig müde drein. Der geplante Schlaf in der BOB viel dann auch wegen Überfüllung der Bahn aus – wir mussten stehen. Dafür empfing uns herrlichstes Herbstwetter am Tegernsee und die Laune stieg. Nach einem kurzen Abstecher zu Bionicon in der Hoffnung dort jemanden anzutreffen der uns neue Bremsbeläge für Teilnehmer 2 verkaufen könnte (was nicht geklappt hat), ging es gleich in den Berg. Kurz und knackig nennt man wohl den Weg an der Söllbachklause vorbei zur Aueralm. Ich hatte alles andere als einen guten Tag und kämpfte mich weit abgeschlagen die Rampen hinauf, immer mit der Devise “Nur nicht schieben” (was auch geklappt hat).

    Die schon vermissten Menschenmassen gestern auf der Neureuth waren dafür heute auf der Aueralm – eine lange Schlange beim Essen und eine überfüllte Terasse erwarteten uns.

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    Also Pause auf der Wiese nebenan und ein dickes Dankeschön an Teilnehmer 3, der sich heldenhaft in der Schlange anstellte und für unsere Kleingruppe die dringend benötigte Nahrung herbeischaffte (Brotzeitplatte, Käsebrot. Wiener mit Kartoffelsalat und 2 Apfelkuchen). Schließlich hatten wir noch viel vor. 

    Leider ging es nach der Pause direkt weiter bergauf. Das Vorhaben die Räder auf den Fockenstein zu tragen, haben wir dann allerdings recht schnell aufgegeben. Die einfache Route außen rum, war doch verlockender – Kräfte sparen für den Trail. Und der hatte es in sich – vom Fockenstein zum Geierstein erwartete uns ein Wurzelteppich, der eine sehr gute Fahrtechnik verlangte. Ich habe deswegen mal wieder meine Schiebetechnik perfektioniert  und Teilnehmer 1 bestaunt, der souverän alle Stellen meisterte. Unser Hauptziel der Tour war jedoch der Trail vom Geierstein runter nach Lenggries. Es wäre vermessen zu behaupten, dass ich diesen hätte fahren können, aber es waren doch immer wieder Passagen dabei, die viel Spaß gemacht haben und einige, die ich bei einem zweiten Versuch sicherlich besser klappen werden. Schließlich muss man ja noch Ziele haben. 

    Kurz vor dem Verdursten konnten wir uns in den Biergarten am Bahnhof retten und ein wohl verdientes alkoholisches Getränk zu uns nehmen. Anscheinend haben wir uns aber dem Genuß desBieres und dem Rausch der Abfahrt zu sehr hingegeben, so dass wir unseren Zug ohne uns abfahren sahen…. Na ja, 60 Minuten später fuhr ja der nächste.

    geierstein

    Foto: www.isar-bellas.blogspot.com

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  • Bergtouren 27.09.2009 Comments Off

    Samstagmorgen 8:42 Uhr: Kay ist bei einem Seminar und ich flüchte mit einer Freundin vor dem Oktoberfest in die Berge. Da Kay mit dem Auto unterwegs ist, fahren wir mit der BOB raus an der Tegernsee. Den Wurzeltrail, den ich in den letzten Wochen so häufig im Dunklen mit dem Fahrrad runtergefahren bin, will ich mir doch mal im Hellen ansehen – zu Fuß. Gleichzeitig will ich in Erfahrung bringen, ob tatsächlich am Wochenende soviel auf der Strecke los ist, denn immerhin gehört die Neureuthhütte zu den beliebtesten Ausflugzielen, da man schon in einer knappen Stunde dort ist. Die Menschenmengen am Bahnhof in Tegernsee verteilen sich ganz gut auf die verschiedenen Wege und so machen wir uns in aller Ruhe auf in Richtung Bayernweg und Neureuthhaus. Der Trail sieht im Tageslicht tatsächlich ganz anders aus als in der Nacht und ist auch zu Fuß ein sehr schöner Weg. Zwei kleine Grüppchen überholen wir, aber ansonsten entscheiden sich die meisten Wanderer wohl für den breiten Hauptweg. Kurz vor dem Ende des Waldes treffen beide Wege zusammen und eine Menschenschlange windet sich die letzten Kurven hoch zu Hütte, die allerdings noch erstaunlich leer ist. Auch wir entscheiden uns für den direkten Weitermarsch zur Gindlalm, allerdings geniessen wir vorher ein wenig die Aussicht auf das Wolkenmeer unter uns:

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    Eine weitere Stunde später haben wir die wichtigsten Themen wie Managerseminar, Mut-tut-gut- Seminar, Beruf und nervige Kollegen, Bundestagswahl. Basejumpen und Extremsport, … bereits durchgesprochen und gönnen uns eine kurze Pause bei Johannesbeerschorle und dem besten Kaiserschmarrn der Region. Gestärkt geht es weiter Richtung Kreuzbergalm – noch zwei kleinere Anstiege, einige Matschfelder und eine kleine Herde lustiger Zeitgenossen erwarten uns bevor wir durch das Alpbachtal zurück nach Tegernsee kommen.

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    Fazit: eine wirklich schöne kleine Runde, die locker an einem Vormittag zu schaffen ist, so dass man Samstags noch ausreichend Zeit hat in München den Kühlschrank zu füllen und man nicht das restliche Wochenende hungern muss.

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  • Mountainbike 09.09.2009 1 Comment

    Montagabend am Tegernsee: kurzer Schock über die neue Schotterpiste zum Neureuthhaus, aber der Rest der Tour war einfach traumhaft…
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    So traumhaft, dass wir Dienstagabend gleich wieder hoch sind:

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    Fotos: http://isar-bellas.blogspot.com

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  • Mountainbike 06.09.2009 Comments Off

    Wir können es noch – bergauf fahren ist tatsächlich noch möglich. Samstag ging es von Aschau aus über den unteren Reitweg hoch zur Gorialm und ich bin tatsächlich dass ‘Goriloch’ durchgefahren ohne abzusteigen…. So ne absenkbare Federgabel ist schon was Feines. Runter ging es über den oberen Reitweg zurück nach Aschau und siehe da – auch hier musste ich kaum absteigen. Da haben sich die 2 Wochen Downhill doch schon gelohnt.

    Kampenwand

    Definitiv gefehlt hat die absenkbare Sattelstütze…. Bestellt und bezahlt ist das gute Stück bereits, aber die Lieferung läßt noch auf sich warten. Und ein breiterer Lenker mit kürzerem Vorbau wäre auch noch nett…. Ach ja, ein Faß ohne Boden dieser Sport.

    Chiemsee

    Am Nachmittag wurde immerhin schon die neue Kettenführung montiert:

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    Ausprobiert wurde diese dann direkt am folgenden Tag. Vom Duftbräu ging es hoch zur Wagneralm – kurz aber steil und dann von dort aus weiter bis zu den Daffnerwaldalmen. Aus Rücksicht auf lädierte Arme und Finger in unserer kleinen Gruppe wurde extra diese Strecke ausgesucht, da nicht allzu viele Höhenmeter zu bewältigen waren und ein Forstweg wieder nach unten führte. Aus dem Forstweg wurde dann nichts, da wir einen sehr hübschen Wanderweg ohne Wanderer entdeckten, den wir unbedingt testen mussten. Dass uns dieser Weg früher nie aufgefallen war, ein richtig schöner Trail mit Steinen und Wurzeln. 

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