• Mountainbike 20.07.2009 Comments Off

    Jetzt mussten wir letzte Woche doch eine ‘normale’ Fahrradtour machen, da es auch die Guten auf den Trails ab und zu schmeißt und unser Bikepark-Spezialist nicht einsatzfähig war. Kein Problem sind wir halt mit anderen Freunden die Berge traditionell raufgeradelt. Zu meiner Begeisterung konnte ich aber schon die ersten positiven Resultate aus meinem Besuch im Bikepark vermerken – runter lief es irgendwie flüssiger. Sehr schön. Also weiter üben. Der nächste Bikepark-Ausflug führte uns nach Leogang. Diesmal schon ausgerüstet mit eigenen Protektoren und Integralhelm fühlte man sich zwar was sicherer aber die erste Abfahrt war eine ähnliche Pleite wie in Wagrain. 

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    Eigentlich wiederholte sich fast alles: die erste Abfahrt war ein einziges Zitterspiel – schon der Einstieg in die Freeridestrecke wollte mir nicht gelingen. Im zweiten Versuch lief es dann wie von selbst und auch die ganzen Stufen bin ich eigentlich ganz gut gefahren – bis es mich dann im unteren Teil geschmissen hat. Na ja, nix passiert und das gehört wohl mit dazu. Meine Knieschützer funktionieren auf jeden Fall sehr gut!

    Zur Abwechslung haben wir dann neben der Freeride Strecke auch die Single Trail Strecke Hangman II ausprobiert und mussten feststellen, dass wir mit der besser angefangen hätten, da sie viiieeel einfacher und eigentlich schon zu einfach war – sogar für mich. Der Einstieg war eigentlich perfekt – Anliegerkruven mit leicht wurzeligem und steinigem Untergrund. Nicht zu steil und man konnte so richtig schön ausprobieren die Kurven hoch auszufahren. Schade nur, dass die ganze Strecke nicht so war, denn  weiter unten wurde es ein normaler Forstweg ohne Schwierigkeiten.

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    Alles in allem wieder ein super Tag, wobei die Freeride-Strecke für mich eigentlich etwas zu schwer ist. Aber noch 1-2 Besuche im Park und dann geht das hoffentlich auch. Im Urlaub werde ich ja jetzt ausreichend Zeit haben, da wir unsere Kroatienpläne wieder verworfen haben  und nun mit den üblichen Verdächtigen nach Portes du Soleil fahren werden. Bei 24 offenen Liften und 650 Trailkilometern sollte ich ausreichend Gelegenheit zum üben haben….

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  • Mountainbike 06.07.2009 Comments Off

    Ups, da hab ich meinen Mund wohl etwas zu voll genommen. Nach der letzten Trail-Tour mit Kays Freunden sag ich noch zu Kay, dass ich ja schon mal ganz gerne in einen Bikepark möchte um an meiner ‘Abwärts-Technik’ zu feilen und schon ruft unser Bikepark-Experte Randy an und fragt ob wir kommenden Sonntag mit nach Wagrain kommen. Tja, da konnte ich schlecht nein sagen. aber zu Hause auf der Couch bin ich eh immer ein Held….

    Nach einer etwas schlaflosen Nacht ging es schon recht früh (6:45 Uhr) raus nach Bernau, wo wir Randy und Claudia sowie 4 bikeparktaugliche Bikes ein- und aufluden. Auf der weiteren Fahrt konnten wir uns dann mit Bikeparkerlebnissen, Techniktipps und detaillierten Gesprächen über Ausrüstung auf unseren Besuch vorbereiten.

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    Toilettengang, Protektoren ausleihen, Fahrrad einstellen, Toilettengang, Liftkarte kaufen und ab nach oben – mit der Gondel. Wahnsinn, einmal nicht abgekämpft und müde, sondern frisch und aufgeregt… äääh ausgeruht oben ankommen. So, noch schnell einige ‘Könner’ vorlassen und ab nach unten. Meine mentale Blockade läßt mich leider auch vor den einfachsten Hindernissen stoppen und von Fahrspaß kann noch nicht wirklich die Rede sein… Das steile Teilstück mit den engen Kurven und dem sehr sehr matschigen Untergrund zwingt mich dann leider auch zum Absteigen und Schieben, ganz nach dem Motto: Entscheiden fahren oder entscheidend schieben. Na ja, dann halt letzteres…. Fazit nach der ersten Fahrt: Es kann nur besser werden.

    Abfahrt Nummero Zwei war dann eine Art Erleuchtung: plötzlich lief es und es machte richtig Spaß. Kein ständiges Zögern, Anhalten, Nachdenken… einfach nur Konzentration und los. Klar, den Schnelligkeitspreis hab ich nicht gewonnen, aber Passagen flüssig durchfahren, bei denen man noch keine halbe Stunde vorher verzweifelt gestanden hat, war schon unglaublich. Die Steilkurven wollten zwar immer noch nicht, aber Rom ist ja auch nicht an einem Tag erbaut. 

    Erstaunt war ich auch wie anstrengend bergab fahren sein kann – sowohl für die Muskeln als auch für den Kopf. Nach drei Abfahrten waren wir alle reif für eine Mittagspause und danach stellte sich das Skifahrsyndrom ein – nach einer Pause geht erst einmal gar nichts mehr. Egal, nächste Woche komme ich wieder und übe weiter, so lange bis ich es irgendwann kann.

    Die Nachteile am Bikepark: 1. Man wird süchtig und muss plötzlich Liftkarten kaufen. 2. Man muss schon wieder Geld ausgeben, weil man Protektoren und Integralhelm benötigt 3. Es entsteht ein Verlangen nach mehr Federweg und einem neuen Fahrrad

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