• Bergtouren 25.07.2010 No Comments

    Man mag es kaum glauben, aber wir waren dieses Wochenende tatsächlich mal in München. Die Wettervorhersage von 9 Grad und Regen in Livigno konnte mich nicht dazu bringen die 350 km nach Italien zu fahren, um am fortgeschrittenen Mut tut gut Seimar teilzunehmen und ins Vinschgau wollte keiner mit mir. Na ja, auch gut.

    Samstagmorgen um Punkt 7 Uhr konnte ich natürlich nicht mehr liegen und der Mann hatte erbarmen mit mir und stand auch auf um nach einem kurzem Frühstück im Hauscafé auf eine “Was-mach-ich-am-Samstag-wenn-es regnet-Shopping-Tour” aufzubrechen. Ziel war zunächst der Oakley Outlet Store in Ismaning, der bereits 2008 nach Eching umgezogen ist, wie wir feststellen mussten. Aber der Besuch lohnte sich muss ich sagen. Vor allem der Mann profitierte von den günstigen Samples, da die Männer Samples alle in Größe L vorhanden waren. Ich hatte Pech - die Durchschnittsfrauengröße scheint S zu sein. Die regulär runtergesetzten Klamotten gab es allerdings auch in meinen Größen. Desweiteren führte uns die Shoppingtour zu Sport Bittl, Alpha Bikes und zum nächsten Wollgeschäft um Nachschub für die Mützenproduktion zu kaufen. So kann man einen Samstag also auch rumkriegen.

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    Sonntag hatte das Wetter zum Glück ein Einsehen und wir konnten wieder raus in die Berge. Eine kleine Tour zu zweit auf den Reschberg - das hatten wir auch schon lang nicht mehr. Die Schiebestrecke durch das Flußbett hatten wir ein wenig kürzer in Erinnerung, den Trail runter dafür etwas länger. Aber egal, schee war es und der Mann schaffte es dann auch noch rechtzeitig zum “Kicken und Grillen” nach Germering.

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    Und da es auch noch ein wenig matschig war konnten wir gleich noch das neue Spielzeug - den Dirtworker - ausprobieren. Nie wieder dreckige Fahrräder im Keller!

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  • Bergtouren 28.06.2010 No Comments

    Die Jungs gehen auf Fußballtour - wir gehen wandern (und schauen auch Fußball). Für unser Frauenwochenende ohne Kinder und Männer hatten wir uns Innsbruck ausgesucht - eine nette Stadt mit direktem Zugang zu den geliebten Bergen. Erst war London angedacht, aber mit Blick auf das Bankkonto wurde Innsbruck doch sehr viel attraktiver. Und ich lauf eh lieber durch die Natur als durch Einkaufsstrassen. Vor allem bei dem Wetter - endlich ist der Sommer da!

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    Am Freitag trudelten die ersten bereits am Vormittag in Innsbruck ein. Ich kam zusammen mit J. aber erst am Abend pünktlich zum 20:30 Uhr-Fußballspiel mit der Bahn an. Es hieß Daumen drücken für die Schweiz - leider ohne Erfolg. Trotz Niederlage hatten wir aber einen netten Abend und schmiedeten Pläne für die Wandertour am nächsten Tag. Wir entschieden uns für den Goetheweg, einen Höhenweg auf 2000 Metern bis zur Pfeishütte. Falls wir dann noch Lust und Zeit hätten, könnten wir auch zu Fuß bis ins Tal gehen anstatt die Gondel zu nehmen.

    Am nächsten Morgen ging es gleich in der Früh los und mit der Bahn auf zur Hafelekar-Hütte. Trotz angekündigtem Sonnenschein war es noch recht frisch in dieser Höhe, doch wurde uns schnell warm. Unsere Erwartungen an den Höhenweg wurden nicht enttäuscht - tolle Ausblicke auf Innsbruck und ins Karwendel wurden uns geboten und zu unserer Unterhaltung begegneten uns auch recht amüsante Schafe auf unserem Weg, die wir gleich ins Herz schlossen.

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    Langsam schlängelte sich der Weg ins Gebirge - mal ging es ein wenig hoch, dann wieder runter, mal über Geröll, dann über Schnee oder Wiese bis wir die Pfeishütte erreichten. Dort fielen wir über unseren mitgebrachten Proviant her, den wir netterweise auf der Hütte verzehren durften.

    Auf dem Rückweg wollten wir dann entscheiden, ob wir den Weg nur bis zur Gondel oder vorher auf eine alternative Strecke runter ins Tal abbiegen wollten.  Da ergab sich das erste Problem  - die Sohle von C.s Wanderschuh begann sich zu lösen und eine genaue Betrachtung der quasi antiken Schuhe ließ erkennen, dass auch der zweite Schuh, nicht mehr allzu lange überleben würde. Dank des Erste-Hilfe-Beutels, den ich immer in meinem Rucksack dabei hab, und dem darin enthaltenen Leukoplastbandes konnten wir die Sohle wieder am Schuh fixieren. Natürlich löste sich kurze Zeit später auch die andere Sohle und das Band reichte gerade für den Rückweg - schließlich musste die Konstruktion etwas häufiger erneuert werden, da sich das Band immer wieder durchscheuerte auf dem felsigen Untergrund. Ab sofort werde ich auch immer Panzertape mit auf Tour nehmen und es wird nicht nur ein Bike-Check beim Biken, sondern auch ein Schuh-Check beim Wandern durchgeführt!

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    Auf dem Rückweg hatten wir dann leider auch noch einen zweiten Zwischenfall  - eine allergische Reaktion, von der keiner wußte was diese ausgelöst hatte und sich in wirklich vielen Pusteln an C.s Beinen äußerte. Beim Anschwellen der Zunge hatten wir dann alle kurz doch Bedenken die Tour fortzusetzen und machten erst einmal Pause. Wasser, Ruhe und Anti-Histamine sei dank, konnten wir dann aber doch langsam weiter gehen und mussten nicht zur Hütte zurück. Damit war jedoch klar - der schnellste und kürzeste Weg nach Hause sollte es sein. Kurz vor 17 Uhr waren wir an der Gondelstation und erreichten bequem die vorletzte Bahn nach unten. C. konnte dann noch schnell in das letzte offene Sportgeschäft düsen und sich neue Wanderschuhe für den Sonntag kaufen.

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    Am Sonntag waren wir uns alle einig, dass wir spätestens um 15 Uhr wieder in Innsbruck sein mussten - den WM Klassiker Deutschland gegen England wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also planten wir eine kurze Tour vom Hotel aus bis zur Arzler Alm und dann wieder zurück über Hungerburg zum Hotel. Bei fast 30 Grad, waren wir froh um den Schatten, den die Bäume und boten. Landschaftlich war es eine komplett andere Tour als die Höhentour am Samstag, aber auch sehr schön. Ich muss unbedingt mit dem Fahrrad nochmal nach Innsbruck, denn auf unserem Weg sind mir ne Menge netter Trails begegnet. Nur den Nordkettentrail werd ich dankend auslassen - diesen konnte ich aus der Bahn und vom Weg aus beobachten und dafür muss ich noch ne Menge üben.

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    Pünktlich um 14:30 Uhr waren wir wieder in Innsbruck und mit Umziehen und Eis essen, schafften wir es bis 15:20 Uhr ins Treibhaus und ergattern dort den letzten Tisch genau vorm Fernseher. Das die deutsche Nationalmannschaft, dann auch noch 4:1 gegen England gewann, passte zum Wochenende - wir hatten einfach alles richtig gemacht.

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  • Bergtouren 27.09.2009 No Comments

    Samstagmorgen 8:42 Uhr: Kay ist bei einem Seminar und ich flüchte mit einer Freundin vor dem Oktoberfest in die Berge. Da Kay mit dem Auto unterwegs ist, fahren wir mit der BOB raus an der Tegernsee. Den Wurzeltrail, den ich in den letzten Wochen so häufig im Dunklen mit dem Fahrrad runtergefahren bin, will ich mir doch mal im Hellen ansehen - zu Fuß. Gleichzeitig will ich in Erfahrung bringen, ob tatsächlich am Wochenende soviel auf der Strecke los ist, denn immerhin gehört die Neureuthhütte zu den beliebtesten Ausflugzielen, da man schon in einer knappen Stunde dort ist. Die Menschenmengen am Bahnhof in Tegernsee verteilen sich ganz gut auf die verschiedenen Wege und so machen wir uns in aller Ruhe auf in Richtung Bayernweg und Neureuthhaus. Der Trail sieht im Tageslicht tatsächlich ganz anders aus als in der Nacht und ist auch zu Fuß ein sehr schöner Weg. Zwei kleine Grüppchen überholen wir, aber ansonsten entscheiden sich die meisten Wanderer wohl für den breiten Hauptweg. Kurz vor dem Ende des Waldes treffen beide Wege zusammen und eine Menschenschlange windet sich die letzten Kurven hoch zu Hütte, die allerdings noch erstaunlich leer ist. Auch wir entscheiden uns für den direkten Weitermarsch zur Gindlalm, allerdings geniessen wir vorher ein wenig die Aussicht auf das Wolkenmeer unter uns:

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    Eine weitere Stunde später haben wir die wichtigsten Themen wie Managerseminar, Mut-tut-gut- Seminar, Beruf und nervige Kollegen, Bundestagswahl. Basejumpen und Extremsport, … bereits durchgesprochen und gönnen uns eine kurze Pause bei Johannesbeerschorle und dem besten Kaiserschmarrn der Region. Gestärkt geht es weiter Richtung Kreuzbergalm - noch zwei kleinere Anstiege, einige Matschfelder und eine kleine Herde lustiger Zeitgenossen erwarten uns bevor wir durch das Alpbachtal zurück nach Tegernsee kommen.

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    Fazit: eine wirklich schöne kleine Runde, die locker an einem Vormittag zu schaffen ist, so dass man Samstags noch ausreichend Zeit hat in München den Kühlschrank zu füllen und man nicht das restliche Wochenende hungern muss.

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  • Es gibt nichts gemeineres für den Büroarbeiter, wenn von Montag bis Freitag die Sonne scheint und es pünktlich zum Wochenende anfängt zu regnen. Zugegeben hatten wir dieses Jahr schon ziemlich Glück und es war oft genau umgkehrt, aber letzten Samstag war das Wetter so ungemütlich, dass man das Haus gar nicht verlassen wollte. Wie ärgerlich.

    Sonntag war es dann etwas besser und mit Regensachen im Gepäck haben wir dem Wetter getrotzt und uns aufgemacht in Richtung Tegernsee. Der leckere Kuchen und die hoffentlich gute Aussicht von der Aueralm haben uns gelockt… Freunde mit ihrer kleinen Tochter waren auch mit dabei, wollten aber erst ein wenig später aufbrechen. So haben wir die erste Stunde dazu genutzt einige Höhenmeter mit unseren Rädern zu bewältigen. Der erste Anstieg an der Söllbachklause vorbei zur Aueralm blieb uns aber verwehrt, da das  Tegernsee Mountainbike Festival die Strecke belegt hatte und ein freundlicher Mann mit Megaphon uns im freundlichen Ton ein “Schleicht Euch” entgegenrief. Na gut, da musste wir doch die Variante über die Sonnenbichlalm nehmen. Gerade einmal die Hälfte der Tour hatte wir geschafft , als wir wieder umdrehen mussten…

    Im zweiten Anlauf ging es dann zu Fuß auf den Berg. Da wir dieselbe Strecke nahmen wie mit den Rädern mussten wir doch recht bald feststellen, dass das zweite Wegstück, welches wir nicht mehr mit den Rädern gefahren sind, sportlich doch sehr ambitioniert gewesen wäre… Per Pedes war es natürlich kein Problem, zumindest wenn man keine 13 kg Kraxe auf dem Rücken hatte. 

    Die Aussicht von der Aueralm war trotz Wolken großartig 

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    und der Kuchen ausgezeichnet. Da Rundwege immer schöner sind, als den selben Weg zurückzugehen sind wir dann über die Skipiste zurück Richtung Sonnenbichlalm gegangen - eine Herausforderung für die Knie, aber mit einem wunderschönen Ausblick auf den Tegernsee:

    tegernsee

    wandern

     

    Talort
    Bad Wiessee
     In Bad Wiessee von der Hauptstraße in Richtung  Sonnenbichl. Parkplatz beim Restaurant.

     

    Öffnungszeiten
    Ganzjährig. Bis 30. April  Montag Ruhetag. 4. April - 19. April 09 täglich geöffnet.
    Betriebsferien 1. Dez. - 25. Dez.
     08022/83600
     Hüttenhomepage

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