







Nein, das auf dem Foto sind nicht Kay und ich, sondern zwei Freunde aus Berlin, die am Donnerstag in unsere Schneeklamotten gesteckt und zum Rodeln geschleppt wurden - natürlich zum Wallberg, da die Bahn dort bequem nach oben führt.

Trotz durchgehenden Schneefalls war die Bahn in einem super Zustand - unglaublich schnell und kaum Wellen. Zudem warten wir mehr oder weniger alleine auf dem Berg, da alle anderen entweder arbeiten mussten oder sich auf “Faschingsparties” befanden. So waren die Großstädter auch begeistert von den bayerischen Rodelhügeln und ich begeistert von der berlinerischen Begeisterungsfähigkeit:


Schlechte Sicht, Schnee - als ab an den Tegernsee zum Rodeln, denn Skifahren macht bei dem Wetter einfach keinen Sinn. Am Sonntag mussten wir trotzdem früh aus den Federn, um dem großen Andrang an der Wallbergbahn zuvor zu kommen. Bei dem Wetter sollte er wohl erträglich sein, aber man weiß ja nie…

Immerhin haben wir es dann auch bis 9:20 Uhr zum Lift geschafft und freuten uns über eine recht gute Rodelstrecke, die zwar schon einige Bremswellen aufzuweisen hatte, aber ansonsten im oberen Teil einwandfrei zu fahren war. Im unteren Teil wurde der Schnee leider zu wech. Schnell noch ein zweites Mal rauf und runter und dann war es auch schon wieder vorbei mit dem Rodelspaß - zum einen war schon eine Menschenschlange vor dem Rodelausleih und der Gondel vorhanden, auf die wir überhaupt keine Lust hatten und zum anderen war die Strecke schon erheblich schlechter geworden.

Also auf in die Tegernseer See Sauna. Auch hier waren wir noch vor dem Schwung und konnten die verschiedenen Saunen, den Blick auf den See in Ruhe geniessen und unsere vom Rodeln geplagten Knochen erholen.

Wie gemein - im Norden und Osten wütet Daisy und wir warten in Bayern auf ordentlichen Schnee. Die Rodelbahnen ihm Einzugsgebiet München könnten alle noch ein wenig Schnee vertragen… Dank Nebel muss der Mann doch noch eine weitere Woche warten, bis er seine neuen Ski ausprobieren kann. Bei den Bedingungen sind wir eben doch lieber rodeln gegangen. Laut rodelfuehrer.de sollten die Bedingungen am Hirschberg sehr gut sein und da wir diesen Winter noch nicht da waren, machten wir uns auf den Weg. Unsere Alternative “Wallberg” sollte richtig eisig sein und dadurch schon fast gefährlich und darauf hatten wir keine Lust.


Eine schöne Schneelandschaft hatten wir auf alle Fälle, aber auch am Hirschberg fehlt definitiv noch ein wenig Schnee auf der Rodelstrecke. Sowohl Steine als auch Eis forderten das Fahrkönnen… und wir müssen zugeben, dass diesmal beide von uns ein wenig aus der Kurve getragen wurden… Hier auch ein schöner Gruß nach Stommeln - wir recherchieren schon die Berufsunfähigkeitsversicherung…..
Tags: Hirschberg, Tegernsee
Kein Schnee, dafür viel Sonne gab es Anfang der Woche und da wir noch bis zum Dreikönigstag Urlaub hatten, konnten wir noch einige Rodeltouren machen. Am Montag war erst einmal Ausschlafen und gemütlich Frühstücken angesagt, so dass wir erst gegen Mittag in Richtung Berge fahren konnten. Für einen Kurztrip lohnen sich die Firstalmen zwischen Schlier- und Spitzingsee, da man schnell oben ist und sowohl eine nette Hütte als auch eine flotte Abfahrt hat.
Dass wir nicht die einzigen mit dieser Idee waren, merkten wir schnell, als der Parkplatz am Spitzingsattel schon komplett voll war und auch der nächste Parkplatz bereits mehr als gut gefüllt. Zum Glück hatten einige Skifahrer bereits genug und machten uns Platz.

Die Rodelstrecke zur Unteren Firstalm gingen wir diesmal hoch, aber runter gerodelt sind wir dann doch wieder die Strecke von der Oberen Firstalm - sie ist etwas länger und macht mehr Spaß. Auf der Oberen Firstalm kehrten wir auch ein, damit der Mann seinen Kaiserschmarrn-Test machen konnte. Diesmal kam der Schmarrn wenigsten mit Apfelmus und nicht mit Zwetschgen-Röster wie in Kärnten:


Einzige Gefahr an diesem Tag waren die spitzen Eiszapfen, die sich an der Regenrinne gebildet hatten und in der Sonne drohten nach unten zu stürzen…..
Tags: Firstalm, Rodeln, Schliersee
Die Fahrräder sind jetzt endgültig im Keller verstaut und dafür wurden die Ski schon geschliffen und die Rodel in den Bus geräumt. Unser geplanter Weihnachtsumtrunk mit einigen Volleyballfreunden des Mannes und deren Kindern wurde spontan in das alljährliche Weihnachtsrodeln umgewandelt, da A) die ganzen Familien mit Kindern schon anderweitig verplant waren und B) es ganz plötzlich Winter geworden und die Rodelbahnen befahrbar geworden sind. Also auf nach Thiersee und hoch auf die Kala-Alm.
Beim Anstieg spürte man dann auch tatsächlich die - 12 Grad gar nicht mehr und kam sogar ein wenig ins Schwitzen. Oben angekommen musste natürlich eingekehrt und sich gestärkt werden. Zum Glück haben wir mit der ganzen Meute noch einen großen Tische bekommen, denn wir waren nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen waren die Schlitten aus dem Keller zu holen. Kurz nach Sonnenuntergang mussten wir dann trotzdem wieder raus in die Kälte um warm eingepackt den Zustand der Rodelbahn zu testen.


Ich war ganz froh, dass meine Kufen noch etwas verrostet waren, denn die Bahn war doch noch recht eisig. Die Schneehaufen am Rande, welche sonst gerne als Notbremse in Betracht gezogen werden, fehlten auch noch, so dass jeder Fahrfehler mit einen Abgang in den Graben bestraft worden wäre… Aber diesmal sind wir alle ganz ohne Sturz nach unten gekommen. Ein guter Einstieg in die Rodelsaison also.




