• Gestern war so ein ganz schwarzer Tag - zumindest was meinen konditionellen Zustand und die Farbe des Himmels betraf. Trotz angekündigten Regenschauern wagten wir uns raus in die Berge. Konnten wir letzte Woche schon nicht fahren, da EUROBIKE für die einen und Brixen für mich auf dem Plan standen und nächste Woche Urlaub angesagt ist, musste es diese Woche einfach klappen. Da kann man sich von einer schlechten Wettervorhersage nicht abhalten lassen. In München nieselte es am Abend leicht, in Unterhaching war es sogar trocken, aber kaum waren wir am Tegernsee angekommen, find es heftig an zu regnen.

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    Egal, wollten wir doch mal sehen, ob die Regensachen auch dicht sind. Schon auf den ersten 500 m war meine Radhose komplett durchnässt und die Handschuhe ebenso. Zum Glück war es aber nicht kalt. Die Marathonmädels und Frau W. düsten gleich vornweg und ich mühte mich ein wenig mit ungewohntem Rad und nicht vorhandener Energie den Berg hoch - immer nett unterhalten  und tatkräftig unterstützt :) von unserem Quotenmann Herrn L. (gut, dass wir ihn dabei hatten). Trotz der “Blamage” war ich erstaunlich gut gelaunt und die warme Hütte war eine großartige Belohnung.

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    So richtig wollte die Hütte auch keiner mehr verlassen - nur die Aussicht auf eine warme Dusche und einen leckeren Cappuchino in Bad Wiesse ließ uns nach einer längeren Pause wieder in die Regenklamotten steigen und den Berg hinunterdüsen. Gut, dass es nach unten so schnell geht.

    Es war so ein typischer Tag, an dem niemand von uns alleine gefahren wäre, wir aber am Ende des Tages wahnsinnig stolz auf uns waren (ich zumindest) und wir ne Menge Spaß hatten. Beim nächsten Mal darf der Regen trotzdem gerne fern bleiben!

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  • Wieder war Regen angesagt, wieder schien die Sonne in Oberammergau und wieder ging es auf den Aufacker. Diesmal mit dem Mann und diesmal erwartete uns auch Sonne am Gipfelkreuz:

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    Der Weg nach ben war diesmal ein wenig mühsamer, da wir unabsichtlich eine andere Route eingeschlagen hatten, als bei unserer Trailtechniktour und sowohl die Rampen waren etwas steiler und die Tragestrecke etwas länger - aber schön war es schon und sooo viele Höhenmeter waren es dann ja auch nicht.

    Auf unserem Weg nach unten hatten wir ein wenig mit der Nässe zu kämpfen und natürlich auch mit den Spitzkehren. Ganz stolz war ich dann auf den Mann, als er bravourös einige der schwierigen Kehren meisterte - da schauten auch die Ziegen ganz erstaunt:

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    Noch ein kleines Fotoshooting für die Mützen-Homepage www.chickenways.de, die hoffentlich bald online sein wird wurde dann auf dem Parkplatz veranstaltet und schon war das Wochenende auch wieder vorbei.

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  • trickottausch

    Foto: as usual www.isar-bellas.blogspot.com

    Endlich eine Neuerung in diesem Blog: durch einen Doppelklick auf die Fotos, werden diese größer dargestellt. Gerade bei den traumhaften Bildern vom letzten Mittwoch ist dies quasi ein MUSS. Herr L. hat sich extra für die Fotos in Schale geworfen!

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  • Pünktlich zum Geburtstag des Mannes kommt der Sommer zurück und wir konnten gleich sein Geburtstagsgeschenk einlösen - eine Genuss- und Verwöhntour am Tegernsee. Der Tag fing schon sehr entspannt mit einem Frühstück im Cafe Maria an, dann stellnten wir uns in den Stau Richtung Tegernsee und probierten dann erstmal die neue Slackline im Garten der Freunde aus:

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    Kurz nach Mittag zogen wir dann mit den Rädern in Richtung Bauer in der Au los. Gestärkt mit Radler und Weißwürsten ging es zu den Schwarzen Tenn Almen, wo dann Kaffee und Kuchen folgte:

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    Gegen 16:30 Uhr machten wir uns auf in Richtung Leonhardstein - erst noch mit den Rädern und dann die letzten Höhenmeter zu Fuß zum Gipfel. Eine ganz ungewohnte Belastung für die Beine, aber dafür das zweite Gipfelkreuz in zwei Tagen. Schon schee:

    Gipfelglück

    Zum Abschluß erwartete uns auch noch eine Trailabfahrt, die zwar sehr rutschig und anstrengend, aber auch sehr spaßig war. Alles dabei auf diese Tour würde ich sagen. Einen herzlichen Dank an die Organisatoren:

    Traumpaar

    War ein großartiger Tag, den der Mann und ich sehr genossen haben:

    Geburtstagskind

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  • Der erste Nightride in diesem Sommer und er wird schwer zu toppen. Mit VIER Mädels machten wir uns am Mittwochabend noch auf den Weg in die Berge. Die Steuer und diverse andere Verpflichtungen musste bei der ein oder anderen einfach mal liegen bleiben. Hier ging es um Spaß haben, Gemeinschaftsgefühl und Naturerlebnis und Dank unserer großartigen Helmlampen waren wir nicht unter Zeitdruck - schließlich konnten wir die Nacht zum Tag machen.

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    So ging es gemütlich den Berg hinauf. Unsere Marathonfahrerinnen sowie auch die Tourenfahrerinnen kamen voll auf ihre Kosten und der ungewohnte Trail nach oben verlangte nicht nur einiges von den Beinen, sondern auch vom Kopf. Ist man doch nicht so sehr daran gewöhnt schon beim bergauf strampeln auf die richtige Linie zu achten.

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    Kleine Pausen zur Erholung und zum weiteren Austausch des neuesten Gossip mussten natürlich auch sein und so konnte man einigermaßen frisch die letzten steilen Betonrampen zur Alm bewältigen. Die Jungs haben ganz ordentlich gestaunt als 4 gut gelaunte, schnatternde Mädels kurz nach 20 Uhr in den Wirtsraum einfielen.

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    Gut gestärkt schafften wir es noch mit dem letzten Tageslicht bis zum Einstieg in den Trail - dann hieß es Lampen an und los.

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    In den ersten Kurven musste man sich noch an das ungewohnte Licht und den felsigen Untergrund gewöhnen, aber schon bald ließ man das Rad einfach unter sich arbeiten und genoß die rasante Abfahrt. Ein kurzes Zwischenstück auf Asphalt und schon ging es in den nächsten etwas rumpeligeren Trailabschnitt. Zum Glück hatte auch J. ihr Hardtail zu Hause gelassen.

    Lachend, scherzend und stolz auf uns kamen wir wieder beim Auto an und wünschten wir hätten jeden Abend Zeit für so eine Mädelstour - bleibt nur zu sagen GIRLSRIDETOO.

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  • img_1480 (Foto: Gerhard O.)

    … dann scheint die Sonne, auch wenn die Vorhersage etwas ganz anderes prognostiziert hat. Und so war es letzten Samstag als wir uns pünktlich um 10 Uhr am Parkplatz des Wellenberg-Erlebnisbades in Oberammergau zu einer Trailtechniktour trafen. Nicht Trail fahren, sondern Trail üben; nicht Geschwindigkeit bringt Sicherheit, sondern der Langsamste gewinnt; nicht Trailsurfen, sondern technisches Fahren  - so die Devisen des Tages.

    Nicht erspart blieb uns an diesem Tag die Auffahrt. Hatte ich nicht ganz in der Nähe eine Gondel gesehen? Egal, Dämpfer zu, Federgabel rein und in die Pedale getreten. So eine Auffahrt ist schließlich auch eine gute Gelegenheit die anderen Teilnehmerinnen kennenzulernen und die neuesten Tipps auszutauschen. Und mit der ein oder anderen Sonnenpause wird es dann fast zum Genuß:

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    Die letzten Meter war noch Tragen und Schieben angesagt und hier konnte unser Guide Gerhard schon die ersten guten Tipps anbringen wie frau das Rad am besten auf den Schultern platziert.

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    Pünktlich zu unserem Ansturm auf den Gipfel zogen dann leider die Wolken auf. Aber natürlich wollen wir uns nicht nachsagen lassen wir wären Schön-Wetter-Biker und so zogen wir nur schnell die mitgebrachten warmen Sachen an:

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    Hungrig wurde sich auf mitgebrachte Brote und Kekse gestürzt;  die ersten einleitenden Worte wurden gesprochen und ganz wichtig: die Protektoren wurden angelegt. Better safe than sorry!

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    Mit voller Konzentration ging es in den Trail und nach kaum 50 Metern erwartete uns auch die erste Spitzkehre. Dieser ersten Kurve sollten noch gefühlte 50 folgen, die wir gefühlte 150 Mal fuhren - bzw. versuchten. Denn einigen Spitzkehren reichte es nicht Spitzkehre zu sein, nein als zusätzliche Hindernisse mussten noch Stufen, nasse Wurzeln oder Steine in der optimalen Linie liegen.

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    Souverän zeigte uns Gerhard immer wieder wie man diese oder jene Kurve anfahren musste und gab geduldig Hilfestellung und gute Hinweise. Wir vier Mädels pushten uns dazu noch gegenseitig und so wurde dann auch die ein oder andere Kehre hervorragend gemeistert. Die flowigen Abschnitte zwischen den Kehren kamen uns vor wie eine Belohnung und zauberten mal wieder das berühmte Grinsen in unsere Gesichter.

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    Am Ende des Trails gab es noch ein wenig Fahrtechnik auf dem Parkplatz: Stufen hoch, Treppen runter, Balanceübungen, etc. Und schwuppdiewupp waren auch schon 7 Stunden rum. Wahnsinn.

    Das Ganze war übrigens eine Veranstaltung der DIMB IG München und somit kostenlos. Gelohnt hat es sich auf alle Fälle und ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.

    Danke Gerhard für den tollen Tag, Deine Geduld und die professionelle Anleitung.

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  • August ist Ferienzeit und unsere Freunde die Dumplingers machten sich auf in den Urlaub. Leider hatten wir es dieses Jahr nicht geschafft unseren Urlaub in den gleichen Zeitraum wie C. und R.  zu legen, aber so ganz ohne uns konnten wir sie dann doch nicht ziehen lassen. Zumindest die ersten zwei Tage wollten wir mit dabei sein und so kam es, dass wir letzten Freitag wieder nach Livigno fuhren.

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    Wir waren nicht die einzigen die direkt auf dem Gondelparkplatz des Mottolino Bikeparks die Zelte aufschlugen - diverse VW Busse und Wohnmobile standen bereits da um gleich in der Früh in die Gondel steigen zu können. Ganz so eilig hatten wir es nicht. Erst einmal gemütlich frühstücken und in aller Ruhe fertig machen  - schließlich ist Wochenende und der Biketag lang.

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    Gegen 10 Uhr ging es dann aber los.  Zum Einfahren erst einmal die gemütliche blaue Piste und weil es so schön war gleich nochmal - mit einigen roten Abstechern.  Dabei wurden immer schön die Tipps des Fahrtechnikkurses beachtet: Blick, Gewicht auf den Aussenfuß, Lenker in die Kurve drücken… Einfach nirgendwo kann man so gut Kurven fahren üben wie im Bikepark:

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    Vor allem wenn der Bikepark neben Anliegerkurven auch noch Spitzkehren im Angebot hat. Ich konnte gleich an meinen letzten Livignobesuch anschließen und wieder viele neue Spitzkehren-Freunde gewinnen. Mittlerweile geht es wirklich ganz gut. Zwar noch langsam und technisch nicht ganz so schön, aber schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und immerhin komm ich um die meisten Kurven rum. Neben Kurven, Steilabschnitten und Wurzelpassagen, gab es für die Jungs aber auch noch andere Spielplätze vor einem grandiosen Panorama:

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    Leider stimmte es bei einem kleinen Drop nicht so ganz mit dem Timing des Mannes, so dass er sich einen schönen Pferdekuss am Bein und einige kleinere Schürfwunden holte.  Aber er hatte nochmal Glück im Unglück. Sonntag hatten wir zunächst gedacht, dass er eventuell aussetzen müsste, aber ganz heldenhaft setzte er sich aufs Fahrrad und fuhr den ganzen Tag als wenn nichts gewesen wäre. Mein Held!

    Sonntagnachmittag hatten wir vier auch noch Begleitung von R.’s und C.’s Campingplatz-Nachbarn. Waren wir uns schon am Samstag immer wieder über den Weg gelaufen und hatten uns unterhalten, entschlossen wir uns kurzerhand am Nachmittag doch ein paar Abfahrten gemeinsam zu machen. Erst ging es wieder zum Spitzkehren-Massaker und dann auf unsere  neue Lieblingsroute vom Vormittag - Chemical Water. Gerade als ich dachte, dass ich nicht übermütig werden sollte, da es so gut lief, konnte ich meinen ersten Sturz über den Lenker der Saison nicht mehr vermeiden. Aber immerhin war ich clever genug, mir den wohl weichesten Untergrund im ganzen Park auszusuchen.

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    Zum  Abschluß musste dann noch einmal die First Ever Strecke gefahren werden und dann wollte zwar mein Kopf nochmal hoch, aber meine Hände und Arme nicht mehr. Der Mann fuhr noch eine letzte Abfahrt mit S. und S. und ich stellte mich mit F. an der Schlange bei der Bike-Waschanlage an. Die lange Wartezeit wurde uns ein wenig verkürzt durch die Sprungversuche ins Luftbett einiger Biker:

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    Pünktlich zum Beginn des Gewitters hatten wir alles im Bus verstaut und konnten uns auf den Heimweg machen. Noch ein kurzer Abstecher am Campingplatz  musste allerdings sein. Dass ich noch gerne geblieben wäre, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden….

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  • Nach einem Wochenende im Flachland musste ich natürlich gleich wieder in die Berge und da unsere Dienstags-Mädel-Isar-Runde ausfiel, machten der Mann und ich  uns auf zu den Radlmaiers an den Tegernsee. Ein neuer Trail stand auf dem Programm - die Holzer Alm. Ich bin jetzt noch begeistert von der Tour und will diese unbedingt bald wieder fahren. Highlight war aber der frischgebrühte Espresso auf der Hütte:

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    Und da hatte Kay letzte Woche schon geschaut als D. plötzlich eine Säge aus seinem Rücksack holte um einen querliegenden Baumstamm zu beseitigen… Bin schon gespannt, was nächste Woche für eine Überraschung geboten wird.

    Foto: www.isar-bellas.blogspot.com

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  • Nein, ich war nicht auf Safari, wie der Titel eventuell vermuten läßt, sondern mit dem Mann auf einem Fahrtechnikkurs bei Tobi von TrailXperience im schönen Allgäu.

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    Freitagabend ging es mit dem Bus schon raus nach Kempten und der Parkplatz auf dem wir uns am nächsten Morgen treffen sollten, erwies sich als perfekter Übernachtungsplatz mit Panoramablick auf die Alpen. So hätte man auch richtig schön ausschlafen können, wenn die Hitze einen nicht doch bereits um kurz nach 7 Uhr aus den Federn getrieben hätte. Nach und nach trudelten auch die anderen Teilnehmer ein - ein bunter Haufen aus Düsseldorf, Sachsen und Bayern - so dass wir pünktlich um 9:30 Uhr los legen konnten.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Einführung was uns erwarten würde wurden wir noch schnell in zwei Gruppen geteilt und los ging es mit Tobi und Stefan auf den Parkplatz, auf dem uns schon diverse bunte Hütchen erwarteten. Ich hatte ja so meine Zweifel, ob man sich tatsächlich einen ganzen Tag lang auf einem Schotter-Parkplatz amüsieren kann, aber heute kann ich sagen: Man kann! Und zwar ohne Probleme. Hätten nicht irgendwann die physischen und psychischen Kräfte nachgelassen, hätten wir locker auch noch länger machen können.

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    Die ersten Einheiten kannte ich zwar bereits aus der Trailscout-Ausbildung, aber trotzdem tat es mir gut, noch einmal Grundposition und Bremsen zu üben. Die freiwillige Selbstkontrolle ist ja leider nicht immer so gut, wie das geschulte Auge eines Beobachters - war ich mir doch so sicher, dass meine Arme durchgebeugt waren… Kurven fahren kann man eh nicht oft genug üben und das gleiche gilt natürlich auch für Gleichgewichsübungen und als ich es dann tatsächlich am Nachmittag noch schaffte meinen ersten Bunny Hop zu meistern, war ich stolz wie Oskar! Bislang hatte ich immer vergeblich versucht überhaupt das Hinterrad zu heben…. aber dank des systematischen Aufbaus der Übungen, hab ich es tatsächlich geschafft. Der Mann war auch mit Begeisterung dabei und feilte fleissig an seiner Technik…

    Nach gut 5 Stunden üben, üben, üben, einer Menge Wasser, anschaulichen Erklärungen und viel Geduld hatten wir uns erst ein köstliches Kaltgetränk und dann eine Abkühlung im See verdient. Gut, dass der Eschacher Weiher gleich ums Eck lag. Perfekte Planung, kann ich da nur sagen.

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    Am Sonntag flüchteten wir dann ein wenig vor der Hitze in den Wald. Es hieß das Gelernte nun im Gelände anzuwenden. Den geeigneten Spielplatz hatten wir dafür ganz in der Nähe von Kempten. Nur 5-10 Minuten eine asphaltierte Strasse mit gemäßigter Steigung hochgeradelt und schon gab es zwei, drei verschiedene Abfahrten mit Wurzelpassagen, kleinen Spitzkehren, etwas steileren Stücken, etc. Nicht wirklich schwer, aber doch genau richtig um bewußt auf seine Körperhaltung zu achten. Schlüsselstellen, wie sollte es anders sein, gab es natürlich trotzdem wieder für mich - zum einem nahm ich meinen ganzen Mut zusammen (Petra auf der einen Seite mir gedanklich ins Ohr flüsternd: Atmen und Spaß haben, Tobi auf der anderen: Arme beugen, locker, Timing und Spaß haben) und traute mich endlich einmal an einen kleinen Sprung und zum anderen verscheuchte ich ein wenig meine Treppenphobie mit einer zwar recht kurzen, dafür aber (für mich) fiesen Treppe, da der erste Absatz doch etwas höher war, die Anfahrt eine Kurve und der Auslauf in eine Brücke mündete…. Aber irgendwie hatte ich an dem Tag das Gefühl ich könnte alles schaffen.

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    Nach dem Mittagessen war das Motto dann nur noch “GENIESSEN”. Tobi zeigte uns noch einige sehr nette Trails in der Gegend und nach einer kurzen Abschlußbesprechung ging es wieder an den See. Jetzt heißt es fahren, fahren, fahren und üben, üben, üben.

    Dank an TrailXperience für ein großartiges, ereignisreiches Wochenende. Wir haben uns absolut gut aufgehoben gefühlt und freuen uns schon auf Ligurien!!!

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    PS Und wer jetzt wissen möchte, was es mit Storch, Gorilla und Hase auf sich hat, der sollte schnellstens einen Kurs bei Tobi buchen: www.trailxperience.de

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