Gestern war so ein ganz schwarzer Tag - zumindest was meinen konditionellen Zustand und die Farbe des Himmels betraf. Trotz angekündigten Regenschauern wagten wir uns raus in die Berge. Konnten wir letzte Woche schon nicht fahren, da EUROBIKE für die einen und Brixen für mich auf dem Plan standen und nächste Woche Urlaub angesagt ist, musste es diese Woche einfach klappen. Da kann man sich von einer schlechten Wettervorhersage nicht abhalten lassen. In München nieselte es am Abend leicht, in Unterhaching war es sogar trocken, aber kaum waren wir am Tegernsee angekommen, find es heftig an zu regnen.
Egal, wollten wir doch mal sehen, ob die Regensachen auch dicht sind. Schon auf den ersten 500 m war meine Radhose komplett durchnässt und die Handschuhe ebenso. Zum Glück war es aber nicht kalt. Die Marathonmädels und Frau W. düsten gleich vornweg und ich mühte mich ein wenig mit ungewohntem Rad und nicht vorhandener Energie den Berg hoch - immer nett unterhalten und tatkräftig unterstützt
von unserem Quotenmann Herrn L. (gut, dass wir ihn dabei hatten). Trotz der “Blamage” war ich erstaunlich gut gelaunt und die warme Hütte war eine großartige Belohnung.
So richtig wollte die Hütte auch keiner mehr verlassen - nur die Aussicht auf eine warme Dusche und einen leckeren Cappuchino in Bad Wiesse ließ uns nach einer längeren Pause wieder in die Regenklamotten steigen und den Berg hinunterdüsen. Gut, dass es nach unten so schnell geht.
Es war so ein typischer Tag, an dem niemand von uns alleine gefahren wäre, wir aber am Ende des Tages wahnsinnig stolz auf uns waren (ich zumindest) und wir ne Menge Spaß hatten. Beim nächsten Mal darf der Regen trotzdem gerne fern bleiben!
































